Drei Fragen an den Bürgermeister : Dorfleben ist intakt

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Jürgen Kühl lobt den Zusammenhalt in der Gemeinde

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29. Januar 2016, 09:51 Uhr

Jürgen Kühl, Bürgermeister der Gemeinde Suckow, antwortet auf drei Fragen:

Was zeichnet Ihre Gemeinde aus?

Jürgen Kühl: Das intakte Dorfleben, der Zusammenhalt, die Hilfe untereinander. Neue Leute, die zuziehen, werden herzlich aufgenommen. Es gibt Vereine. Beim Erntefest, bei Karnevalsveranstaltungen und beim 1. Mai machen alle mit. Auch der Bau unseres Spielplatzes in Suckow war nur möglich, weil alle mitgemacht haben. Das ist auch der Grund, sich hier zu engagieren.

Was sollte sich ein Besucher unbedingt anschauen?

Die schöne breite Dorfstraße in Suckow, die saniert ist. Wir haben eine schöne Landschaft mit zwei Kastanienalleen nach Mentin und zum Bahnhof. Besucher, die auf der Autobahnbrücke stehen und zu den Ruhner Bergen sehen, sagen, es sehe hier aus wie im Bayerischen Wald. Ich bin der Ansicht, dass selbst die Windräder hier her passen - besser als ein Atomkraftwerk. Anschauen sollte man sich, wie die Sanierung des denkmalgeschützten Schlossensembles in Mentin voran kommt. Der Besitzer steckt viel Geld hinein und muss hohe Auflagen erfüllen.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Eine bessere finanzielle Ausstattung auch der kleinen Gemeinden. Wir kommen mit unserer Einwohnerzahl langsam an die Schmerzgrenze. Aber Fusionen haben bisher nichts gebracht, ob nun die Fusion der Ämter oder der Landkreise. Es gibt keine Einsparungen und geht immer zu Lasten der Ehrenamtlichen.

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