zur Navigation springen

Drei Fragen an den Bürgermeister : Dorf zwischen den Seen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Raben Steinfeld punktet mit seiner Lage

Seit 1994 ist Horst-Dieter Kobi Bürgermeisterin der Gemeinde Raben Steinfeld.

Was zeichnet die Gemeinde aus?
Raben Steinfeld ist kein typisch ländliches Dorf. Der überwiegende Teil der erwerbsfähigen Einwohner arbeitet in Schwerin. Die Senioren sind eine starke Bevölkerungsgruppe. Daraus resultierend gibt es einen sehr aktiven Seniorenförderverein. Ebenfalls sehr aktiv sind der Reitverein „Hubertus“, der Anglerverein und der Feuerwehrförderverein. Diese und weitere Vereine und Interessengemeinschaften bestimmen unser gesellschaftliches Leben wesentlich mit. Größter Arbeitgeber im Ort ist die Planet intelligent Systems GmbH. Überregional bedeutsam sind die zwei Hotels mit Restaurants und der Zeltplatz.

Was sollte sich ein Besucher ansehen?

Raben Steinfeld liegt zwischen dem Schweriner und dem Pinnower See. Die beiden Seen haben einen Höhenunterschied im Wasserstand von mehr als zehn Metern. Diese geologische Besonderheit kann auf ausgewiesenen Wanderwegen und Informationstafeln erkundet werden. Nach Vorstellungen des Großherzogs Friedrich Franz II. wurde das einstige Gut Raben Steinfeld komplett zu einem großherzoglichen Hausgut umgestaltet. Diese um 1860 im englischen Landhausstil errichteten Gebäude prägen noch heute den Charakter des Ortes. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Denkmal „Die Mutter“ an der Störbrücke, der restaurierte Schlosspark, der Rabenkreisel, der Findlingsgarten, das geologische Museum und die 35 Naturdenkmale (Eichen).

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Mit der Zusammenlegung der Landkreise Ludwigslust und Parchim waren eine effektivere Kreisverwaltung in Aussicht gestellt. Statt dessen wurde erst einmal die Kreisumlage erhöht. Ein andauernder Streit betrifft den Nahverkehr. Die Gestaltung und Finanzierung des Nahverkehrs ist eine Aufgabe des Landkreises. Laut Gesetz soll der Nahverkehr bedarfsgerecht erfolgen. Der Kreis will aber nur eine Grundversorgung sicherstellen. Alle weitergehenden Forderungen sollen von den Gemeinden selbst getragen werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen