Ortsbeiratsvorsitzender : „Dierkow ist jung"

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Ortsbeiratsvorsitzender Martin Lau im Gespräch

von
04. Januar 2016, 14:10 Uhr

Seit wann leben Sie in Dierkow?

Seit 1995, ich bin mit den Eltern hingezogen.

Haben Sie einen Lieblingsort?

Sehr schön ist das kleine Wäldchen, dort grenzt auch die Mühlenwiese an. Außerdem gefällt mir der Dierkower Graben. Wenn ich hier unterwegs bin, herrscht absolute Ruhe.

Was macht den typischen Dierkower aus?

Er ist bodenständig und im Durchschnitt um die 40 Jahre alt. Wir sind was den Altersschnitt betrifft, einer der jüngsten Stadtteile Rostocks. Viele Menschen entscheiden sich bewusst hierher zu ziehen, da die Mieten günstig sind. Es gibt zudem viele Familien und junge Leute in der Ausbildung.
Welche Probleme packt der Ortsbeirat aktuell an? Wir warten seit elf Jahren auf das SBZ. Es ist Licht am Ende des Tunnels abzusehen.

Warum haben die Dierkower warten müssen?

Es ist natürlich eine Finanzierungsfrage. Andere Projekte sind deutlich prestigeträchtiger.

Was bringt der Neubau?

Ein großer Vorteil ist die Ebenerdigkeit. Dadurch wird das neue SBZ barrierefrei. Hinzu kommt ein großer Veranstaltungsraum. Hier hat man immer auf die Aula des Musikgymnasiums ausweichen müssen.

Haben Sie Wünsche für die Zukunft?

Der SSV Nord-Ost hofft auf einen Fußballplatz, der den Maßen eines Großfeldes entspricht. Im Gespräch ist dafür die Walter-Butzek-Straße. Vor 2018 wird es allerdings schwierig. Ich setzte mich außerdem weiterhin für die Sanierung von Gehwegen ein. Viele sind über 30 Jahre alt.


 

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