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Die Vision der „Stiere“ heißt 2. Bundesliga

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

SVM-Geschäftsführer Diestel zum Stand des Schweriner Handballs, zur Zukunft des Vereins und zu den Personalplanungen der Mannschaften

von
erstellt am 23.Apr.2014 | 17:37 Uhr

Die Handballer des SV Mecklenburg Schwerin haben das erste Jahr in der 3. Liga erfolgreich gemeistert. Doch längst heißt die Vision Aufstieg in die 2. Bundesliga, wie SVM-Geschäftsführer Friedrich Diestel im Interview mit Hannes Eichhorn verrät.

Herr Diestel, welchen Etat hatte der Verein bislang und welchen wird er haben?
Friedrich Diestel: Ich bitte um Verständnis, dass wir öffentlich nicht über konkrete Zahlen sprechen. Wirtschaftlich haben wir dank realistischer Planungen keine Überraschungen erleben müssen. Im Soll-Ist-Vergleich werden wir eine Punktlandung hinlegen. Und nächstes Jahr erhöhen wir den Etat um 20 Prozent.
Ist der Aufstieg in die 2. Liga nach wie vor ein Thema?
Die 2. Bundesliga ist die über allen schwebende Vision. Hätten wir diese nicht, könnten wir gleich Freizeithandball spielen. Aber höhere Ansprüche sind auch an höhere Anforderungen geknüpft.
Welche sind das konkret?
Wir müssen schon in der 3. Liga neue und erweiterte Strukturen schaffen. Denn nur im Nebenamt ist die 2. Liga nicht zu stemmen. Doch das kostet entsprechend mehr Geld, das uns derzeit noch nicht in dem Umfang zur Verfügung steht.
Wie steht es bei den „Stieren“ um Sponsoren?
Nachdem wir Vertrauen zurückgewonnen und solide gewirtschaftet haben, hat sich unsere Verhandlungsbasis natürlich gestärkt. Es ist deshalb durchaus so, dass Sponsoren ihr Engagement erhöhen wollen. Trotz allem bleibt die Suche nach weiteren Förderern ein Hauptthema.
Bleibt die Mannschaft so zusammen oder ist an Veränderungen gedacht?
Wir wollen, dass das Gros zusammenbleibt. Wir sind in Vertragsverhandlungen und sprechen mit jedem. Aber eins ist auch klar: Unter meiner Führung wird es keine heiligen Kühe geben. Perspektivisch haben wir Neubedarf auf drei Positionen. Es ist kein Geheimnis, dass diese Veränderungen den linken und rechten Rückraum sowie den Part auf Linksaußen betreffen. Auch hierzu laufen die Gespräche.

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