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18. November 2017 | 00:26 Uhr

Splitter : Die Selower Sage

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

svz.de von
erstellt am 13.Dez.2015 | 17:26 Uhr

1399 teilten sich in Selow zwei Burgherren eine Kapelle. Diese wurde mit der Zeit zu klein. Die Entscheidung, auf welchem der Besitztümer die neue Kirche erbaut werden sollte, entschied sich im Zweikampf. Nach der Bestattung des gefallenden Kämpfers stand plötzlich ein großer Sühnestein – Mordwange – auf dessen Grab. Der Stein besteht aus Granit. Im Kopf wurde Christus am Kreuz ausgehauen. Die Inschrift bezieht sich auf den gefallenen Herren. Eines Morgens saß eine schwarze Krähe auf dem Stein. Die Krähe wurde für einen bösen Geist gehalten. Ein Knecht warf mit einem Stein nach ihr, dabei traf er ein Stück des Steins, welches herunterfiel. Die Krähe verschwand. Der Knecht wurde von Tag zu Tag immer schwächer und starb noch im selben Monat. Der Selower Gedenkstein wird heute m Bützower Krummen Haus ausgestellt.

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