Sonne und Smartphone : Die schönsten Zitate von Janosch

svz.de von
10. März 2016, 19:09 Uhr

Manche Sätze in Janoschs Büchern sind so schön, dass man sie nicht vergessen will. Andere beeindrucken durch ihre Aussagekraft. Hier eine Auswahl von Zitaten von ihm selbst und aus seinen Büchern:

„Wenn man einen Freund hat“ sagte der kleine Bär, „der Pilze finden kann, braucht man sich vor nichts zu fürchten. Nicht wahr Tiger?“
 („Oh wie schön ist Panama“)

„Herr Janosch, was wäre eigentlich gewesen, hätten Tiger und Bär Smartphones gehabt? – Sie hätten Panama einfach gegoogelt und wären im Übrigen am Tisch sitzen geblieben.“
(Janosch im  „Zeit-Magazin“)

 „Was gehört zum perfekten Fernsehabend dazu? – Man braucht jemanden, mit dem man sich vor den Fernseher setzen kann. Und wenn man genau den Richtigen hat, braucht man eigentlich gar keinen Fernseher mehr.“
(Janosch im Buch „Herr Wondrak rettet die Welt, juchhe!“)

„Denn die Sonne scheint, ich ärgere mich über gar nichts, was will ich mehr!“
(Aus der Geschichte „Komm nach Iglau, Krokodil“ aus der Anthologie „Vielleicht ist auch alles Unsinn, was ich sage!“)

„Wir sprechen nicht sehr viel, haben aber eine unglaublich tiefe, telepathische Verbindung. Ich gebe den Hunger per Gedankenübertragung zu ihr rüber. Wenn sie zum Beispiel einkaufen geht, bitte ich sie telepathisch, Käse mitzubringen. Das klappt immer.“
(Janosch über die Beziehung zu seiner späteren Ehefrau Ines, 2003)

 „Mein Lieblingswein ist der rote. Habe ich aber keinen, kommt es zu keiner Trauer, dann trinke ich weißen. Habe ich keinen weißen, trinke ich Wasser. Habe ich auch kein Wasser, vergesse ich den Durst. Das sind so die Kunststücke meiner Seligkeit.“
(Janosch im Buch „Von dem Glück, als Herr Janosch überlebt zu haben“)

„O Bär“, sagte der Tiger, „ist das Leben nicht unheimlich schön, sag!“ – „Ja“, sagte der kleine Bär, „ganz unheimlich und schön.“ – Und da hatten sie verdammt ziemlich recht.“
(„Post für den Tiger“)

„Meine Lieblingsjahreszeit ist die Zeit der Ewigkeit nach dem Leben.“
(Janosch in  „Wer fast nichts braucht, hat alles“)

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