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21. August 2017 | 23:51 Uhr

Die schönste Bewerbung kam aus Tarnow

vom

Bützow/Bützow | Die 13 ist die zweite Primenzahl, das heißt, sie ist nur durch eins und sich selbst teilbar. Die 13 gilt in vielen Kulturen als Unglückszahl. Fällt der 13. auf einen Freitag, bedeutet das Unglück. Die 13. Fee sorgte für den 100-jährigen Schlaf von Dornröschen, weil sie nicht zum Geburtstag eingeladen wurde. Einen etwas anderen Rückblick wollen wir mit Ihnen auf das Jahr 2011 werfen. Wir schauen, worüber wir in der Bützower Zeitung immer am 13. eines jeden Monats u.a. berichtet haben. Es sind schöne, manchmal aber auch traurige Geschichten. Heute das erste Halbjahr 2011:

Donnerstag, 13. Januar

Wie das Leben so spielt. In unserem Guten Morgen sinnieren wir darüber, dass es zum Glück erst Donnerstag und nicht schon Freitag, der 13. ist. Doch wird verraten, dass es zweimal im Jahr 2011 zu dieser Konstellation kommt - Freitag der 13. Dazu später mehr.

"Kleinste Gemeinde noch kleiner" titeln wir und das hat seinen Grund: Ein Rückblick auf die Bevölkerungsentwicklung zeigt, dass Penzin, die Gemeinde im Amt Bützow-Land mit den wenigsten Einwohner, noch einmal geschrumpft ist: 150 Menschen leben dort Anfang 2011.

"Glücklich, wer gesund ist" heißt es im Rahmen unser Glücksserie. Wir berichten von Hebamme Karin Scholz, die schon rund 1200 Mädchen und Jungen auf die Welt geholfen hat.

Und "Polizei bündelt ihre Kräfte" im Kampf gegen eine Einbruchsserie in Feuerwehrgerätehäuser, nachdem Diebe sowohl in Katelbogen, Zernin und Göllin (Kreis Güstrow) und in Witzin (Kreis Parchim) eingestiegen waren. Ob es etwas gebracht hat, hat die Polizei bisher nicht vermeldet.

Sonntag, 13. Februar

Was nun? Am Sonntag erschien keine Bützower Ausgabe. Aber die Zeitung vom Sonnabend trägt sowohl den 12. als auch den 13. Februar.

"Nordperle setzt auf Heimvorteil" heißt es da über Studentin Annemarie Gelse aus Tarnow. Die Rostocker Reederei Aida Cruises sucht eine Taufpatin für ihren neuen Luxus-Liner. Annemarie ist eine von 1000 Bewerberinnen. Am Ende gewinnt eine andere. Doch unsere Annemarie hat dennoch das schönste Bewerbungsfoto - finden wir.

Die Vorboten des Abrisses der alten Aal-Fangbrücke: "Am Forsthof beginnt Umbau der Ampelanlage" heißt es in jener Ausgabe.

Dreiste Betrüger sorgen für Unruhe in der Region. "Wieder Enkeltrick" vermeldet die Polizei Rostock. Gleich 19-Mal schlugen die Ganoven vor allem bei älteren Leuten in Rostock, Bad Doberan und den umliegenden Dörfern zu. Die Opfer sind zwischen 66 und 90 Jahre alt. Geldbeträge von 10 000 bis 25 000 Euro wurden gefordert. Doch die stetige Warnung auch in unserer Zeitung zeigte Wirkung. In keinem Fall kam es zu einer Geldübergabe.

Sonntag, 13. März

Und noch einmal blicken wir in unsere Sonnabendausgabe. In "Bützow baut in Gambia drittes Klassenzimmer" berichteten wir über Monika Thomsen, ihren Verein "Bützower für Gambia" und ihrem Auftritt beider Ehrenamtsmesse in Güstrow. Seit mittlerweile 14 Jahren engagiert sich die ehemalige Bützower Kindergartenerzieherin für Kinder im afrikanischen Busch. Dank vieler Sponsoren können die Vereinsmitglieder dort wirklich humanitäre Hilfe leisten.

Einen "Hölzernen Seemann aus Jabelitz" fertigte Anfang des Jahres Janne Margo König. Die Bildhauerin hat ihre Werkstatt "Hü & Hot" in dem kleinen Dorf eingerichtet.

Ein trauriges Kapitel wird mit "Misshandeltes Kind verklagt Landkreis" fortgeschrieben. Die von 2002 bis 2006 von ihrer Mutter misshandelte Lea-Marie verlangt vom Landkreis Schmerzensgeld in Höhe von 30 000 Euro. 2009 hatte ein Gericht festgestellt, dass eine Mitarbeiterin versäumt hatte, ärztliche Hinweise auf die Misshandlung weiterzuleiten. Im September entscheidet das Gericht für Lea-Marie. Im November legt der Kommunale Schadensausgleich Widerspruch gegen die Zahlung eines Schmerzensgeldes durch den Landkreis ein. Ausgang: weiter offen.

Mittwoch, 13. April

Heiße Debatte um "Lenin: Ein schwieriges Erbe". Nach einer über einem halben Jahr andauernden Diskussion mit Bürgerumfrage und zum Teil unter die Gürtellinie gehenden "Postwurfsendungen" ziehen die Stadtvertreter zunächst einen Schlussstrich. Zur Enttäuschung der CDU-Fraktion, die den Vorschlag einbrachte, sowie den Stadtvertretern Katrin Oxen und Arno Gutzmer (beide SPD) wird das Umbenennungsverfahren auf "unbestimmte Zeit vertagt".

Studenten-Umfrage zum Thema "Kommt das Kennzeichen BÜZ zurück?" Norbert Hinrichsen ist einer von vielen Bützowern, die gern das alte Kennzeichen wiederhaben möchte. Die von Dr. Rolf Borchert initiierte Heilbronner Initiative zur Liberalisierung der Kfz-Kennzeichen findet bundesweit Beachtung. Mittlerweile gibt es sogar eine Entscheidung der Innenminister-Konferenz, alte Kennzeichen wieder zuzulassen.

Angelika Latzke erfüllt sich einen Traum und wechselt "Von der Chefetage hinter den Tresen". Die Zibühlerin übernimmt das Eiscafé am Hafen, nachdem sie fast 20 Jahre in der Hotellerie gearbeitet hat.

Freitag, 13. Mai

"Gut gebettet in der 13" titeln wir am Freitag, den 13. Hotelier Karl Zoern verrät, dass Schauspieler Ingo Naujoks während der Dreharbeiten zum "Knast"-Film "Underdogs" im Zimmer Nr. 13 genächtigt hätte, ohne Beschwerden. Hotellier-Kollege Heribert Suhl hat zwar 13 Zimmer, aber keins mit der Nummer 13.

Vom "Teilrückzug aus der Bahnhofstraße" berichten wir, und darüber, dass die Ostseesparkasse ihre Filiale im Bahnhofsviertel schließt, dort nur noch ein Selbstbedienterminal zurückbleibt.

Umzug auch für die Utensilien des Bützower Feuerwehrmuseums. Eine "Alte, neue Halle für historische Feuerwehren" wird im Gewerbegebiet eingerichtet.

Montag, 13. Juni

Der fällt auf den Pfingstmontag - zeitungsfrei. Also schauen wir auf die Dienstagsausgabe, was es am Wochenende alles gab.

"Auf alten Grunde Neues bauen" philosophierte Geschäftsführer Michael Constien auf der Feier zum 20-jährigen Bestehen der Agrargenossenschaft Jürgenshagen.

"Vor 25 Jahren feierte nur die Kirche" - daran erinnerte Pastor Andreas Flade, anlässlich eines Festgottesdienstes zu Beginn der 750-Jahr-Feier von Warnow.

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erstellt am 28.Dez.2011 | 10:51 Uhr

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