Die römisch-katholische Kirche

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13. März 2013, 09:18 Uhr

Die römisch-katholische Kirche ist mit 1,1 Milliarden Mitgliedern weltweit die größte christliche Kirche. An der Spitze steht der Papst als die höchste Autorität in Fragen der Lehre und der Kirchenordnung. Bei der Leitung der Kirche helfen ihm die Kardinäle und Bischöfe, die regional ihren Bistümern vorstehen. Nationale und regionale Bischofskonferenzen können seit dem Zweiten

Vatikanischen Konzil (1962-1965) selbstständiger als zuvor Entscheidungen treffen. Die Gläubigen selbst sind lokal zu Pfarreien zusammengeschlossen, die ein Priester leitet.

In Deutschland waren nach Angaben der Bischofskonferenz 2011 etwa 24,5 Millionen Bürger römisch-katholisch. Im Jahr 2011 traten 126 000 Menschen aus der Kirche aus, weshalb noch etwas weniger als ein Drittel der Deutschen katholisch ist. Dass in der Bundesrepublik die Mitgliederzahl sinkt, liegt laut Bischofskonferenz an dem demografischen Wandel und Austritten.

Zu den umstrittenen Themen gehören die Rolle der Frau, der Zölibat, die Bewertung von Sexualität und Demokratisierung. Die Mitgliederzahl der evangelischen Kirche ist noch etwas geringer.

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