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So Arbeiten die Abzocker : Die miesen Tricks der Betrüger

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• Der Enkeltrick gehört zu den bekanntesten Maschen von Betrügern. Dabei rufen die Täter bevorzugt bei älteren Menschen an und geben sich als ihre Enkel aus. Meist geben sie an, wegen einer teueren Autoreparatur in finanzielle Not geraten zu sein. Mit Überredungskunst bekommen sie die Senioren dazu, ihre Kontodaten herauszugeben, oder die Opfer überweisen das Geld direkt an die Betrüger.

• Ominöse Spendensammler gehen in Fußgängerzonen offensiv auf Alleinstehende und ältere Menschen zu. Sie verwickeln ihr Opfer in ein Gespräch und stehlen Geld aus deren Börse. Erst gestern wurden einer  Rentnerin in Boizenburg 50 Euro geklaut.

• Kaffeefahrten locken häufig mit hochwertigen Geschenken und tollen Gewinnspiel-Aktionen. Meist verbergen sich dahinter reine Verkaufsveranstaltungen,   bei denen die Reisegäste mehr oder weniger zum Kauf von Produkten genötigt werden. Anfang des Jahres lud die vermeintliche „Hofkäserei aus Holland“ in Rostock und Umgebung zu so einer Fahrt ein.

•Am Telefon  einem Fremden die Adresse durchgeben reicht oftmals schon aus, um betrogen zu werden: Dann flattert meist kurz darauf ein Inkasso-Schreiben in den Briefkasten. Ende Mai forderte eine Briefkastenfirma im Raum Schwerin etliche Menschen dazu auf, 90 Euro für angeblichen Telefonsex zu bezahlen.

• Ein Lotterie-Abonnement ist schnell unterschrieben. In der Regel ist das überwiesene Geld längst weg, wenn die Kunden bemerken, dass sie betrogen wurden.  Gerade erst gestern ist bekannt geworden, dass eine Abzockerbande bundesweit 360 000 Menschen mit solch einer Abo-Falle um ihr Geld gebracht hat.

• Wird die Aufnahme in einer Model- oder Castingagentur zu einem kostspieligen Unterfangen, ist davon auszugehen, dass es sich um eine unseriöse Firma handelt. So warb im Mai die Castingagentur „Talentiert“ in Rostock und Umgebung um tierische Mitglieder. Bis 349 Euro sollten Tierbesitzer für ihre Lieblinge bezahlen, ohne dass überhaupt erst ein Auftrag in Sicht war.

• Sie stehen an Raststätten oder auf Parkplätzen und bieten Gold-Schmuck aus dem Kofferraum an. Alles echt! – Beteuern die Verkäufer. Anfang der Woche konnte die Polizei zuletzt drei Rumänen in Bad Segeberg festnehmen, die genau auf diese Weise ihre gefälschte Ware an den Mann bringen wollten.

Drei typische E-Mail-Fallen

• In der E-Mail werden zip.Dateien mitten im Text verlinkt. Beim Daraufklicken wird  ein Trojaner entpackt, der sich dann unbemerkt im Computer ausbreiten kann.

• In der E-Mail sind Links hinterlegt, die dazu einladen, auf eine manipulierte Webseite zu klicken, auf der sich ebenfalls ein Trojaner befindet.

• In der E-Mail wird der Nutzer zu einer sofortigen  Geldzahlung aufgefordert.

Tipp: In keinem Fall die Links anklicken oder Zahlungen tätigen. Das Geld ist sonst unwiederbringlich weg. 

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erstellt am 27.Jun.2014 | 17:08 Uhr

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