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24. September 2017 | 01:45 Uhr

Die Gesellschaft muss aufgeklärt werden

vom

svz.de von
erstellt am 30.Nov.2011 | 08:00 Uhr

Nordosten | "HIV-Positiv & Mutter sein?", "HIV-Positiv & Freund sein?" - das sind nur zwei der Fragen, die derzeit auf großen Plakaten in zahlreichen Städten hängen. Träger der Kampagne zum heutigen Welt-Aids-Tag ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

"Nur zu diesem Tag Plakate aufhängen, reicht nicht. Es ist 365 Tage im Jahr Welt-Aids-Tag", sagt Roy Rietentidt, Geschäftsführer des Landesverbandes der Lesben und Schwulen in Mecklenburg-Vorpommern Gaymeinsam e.V..

Ende 2010 lebten in Mecklenburg-Vorpommern rund 420 Menschen mit dem HI-Virus oder Aids, in Brandenburg sind rund 610 infiziert. Bundesweit sind es derzeit - laut UNAids - 73 000 Menschen.

"Das ist eine vorläufige Schätzung und die Dunkelziffer ist viel höher", so Rietentidt.

Seit 20 Jahren betreut der Diplom-Sozialpädagoge HIV-Infizierte und Aids-Kranke.

"Langfristig gesehen, führt die Infizierung zum Tod. Das einzige, was wirklich schützt, ist Wissen. Und da ist die Gesellschaft gefragt."

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