Die Geschichte des Bubble Tea

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01. Juni 2012, 10:31 Uhr

"Bubble Tea" kommt aus Asien, erfunden wurde er dort in Taiwan.

Ursprünglich meinte "Bubble Tea" - was man nicht mit "Blasen-Tee", sondern mit "Schaum-Tee" übersetzen sollte - einen gesüßten Shake aus Tee und Milch, der durch das Mixen eine Schaumkrone hat.

Die Idee, sirupgetränkte Kügelchen aus Tapioka-Stärke hineinzutun und durch einen überdimensionalen Strohhalm aufzusaugen, stammt aus den 1980er-Jahren und machte den Bubble-Tea zum "Pearl Tea", zum Perlen-Tee.

Um die Erfinder-Ehre streiten sich in Taiwan zwei Tee-Läden, "Chun Shui Tang Teahouse" in Taichung und "Hanlin Teahouse" in Tainan.

Die modernen und in Deutschland beliebten Varianten des Getränkes enthalten meistens "Popping Bobas", kleine Kugeln aus Saft und Sirup, die innen flüssig sind und beim Daraufbeißen platzen.

Sie werden hergestellt, indem man den mit Seetangextrakt, den man als "Alginat" kaufen kann, versetzten Saft in eine Kalziumlaktat-Lösung tropft. Dann formen sich außen verfestigte, innen flüssige Kugeln - "Popping Bobas".

Kann man auch selbst machen, wie es geht, steht auf Seite 63 in "Molekularküche - Das Kochbuch" von Thomas Vilgis (Verlag Tre Torri)

Weitere "Bubble Tea"-Zutaten können "Jellys" sein, Streifen aus Fruchtgelee, die ebenfalls mit dem Trinkhalm aufgesaugt werden.

So ein großer, voll mit Sirup, Bobas und auch Jelly aufgerüsteter Bubble Tea hat so viel Kalorien wie eine komplette Mahlzeit.

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