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21. August 2017 | 01:17 Uhr

Splitter : Die „Feen“ von Belsch

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Frauenchor schon seit über 33 Jahren Teil der Gemeinde/Nachwuchs gesucht

Chorleiterin Ingrid Wormstädt-Ständer kann sich noch genau an die Anfänge der „Chori Feen“ erinnern. Sie war damals Mitte 20, als sie das erste Mal mit einigen Frauen auf der Bühne stand. „Es war zum Frauentag, damals wurde immer gesungen und sie suchten noch eine Sängerin. Also habe ich mich mit auf die Bühne gestellt“, erinnert sich die heute 59-Jährige. Das war die Geburtsstunde des Frauenchors in Belsch.

Inzwischen sind die Frauen eine große Familie, die sich einmal die Woche zum Proben treffen. „Das gesellschaftliche ist für uns ganz wichtig. Wir kennen uns nun schon so lange und helfen uns im Alltag. Aber die Musik kommt dabei nicht zu kurz“, so die Chorleiterin.

Der Chor ist in der Region bekannt, über das Jahr treten die 18 Frauen auf verschiedenen Veranstaltungen auf. Darunter das Mühlensingen in Wittenburg oder das Erntesingen in Belsch. „Aber unser Höhepunkt ist jedes Jahr der 3. Advent in der Redefiner Kirche“, so Ingrid Wormstädt-Ständer. Die sei jedes Jahr bis auf den letzten Platz voll. „Es ist unser krönender Abschluss.“


Kein Chor für alte Volkslieder


Und wer denkt, ein Chor vom Lande singt nur altertümliche Volkslieder, der irrt. Die „Chori Feen“ haben sich über die Jahre ein großes Repertoire angeeignet mit Gospel-Songs, Pop-Liedern und bekannten Schlagern. „Im Moment singen wir auch viel aus Musicals, wie ,Kann es wirklich Liebe sein’ aus König der Löwen.“

Viele Sachen haben sich über die Jahre auch geändert. Erst im April übergab Ingrid Wormstädt-Ständer den Vorstandsposten an Hilda Orthmann. „Und wir haben ein großes Problem, Nachwuchs zu finden“, so die Leiterin. Wer Lust hat die „Chori Feen“ mit seiner Stimme zu bereichern, kann gern montags zu den Chorproben kommen. Die Frauen treffen sich von 18 Uhr an im Gemeinschaftshaus in Belsch.

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erstellt am 23.Mai.2016 | 09:50 Uhr

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