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Chronologie Deutsche Einheit : Die entscheidenden Monate im Zeitraffer

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erstellt am 03.Okt.2015 | 08:00 Uhr

7. Oktober: Die DDR-Regierung feiert noch ungebrochen ihr 40-jähriges Staatsjubiläum. Michael Gorbatschow prägt den Satz: „Wer zu  spät kommt, den bestraft das Leben.“

9. Oktober: In Leipzig demonstrieren 70000 Menschen mit dem Ruf „Wir sind das Volk“ für Demokratie.

18. Oktober: Staats- und Parteichef Erich Honecker tritt zurück. Egon Krenz übernimmt seine Ämter.

9. November: Die DDR öffnet überraschend ihre Grenzen.

28. November: Bundeskanzler Helmut Kohl legt in Bonn einen Zehn-Punkte-Plan für die Vereinigung vor.

3. Dezember: Egon Krenz tritt nach Massendemonstrationen zurück.

19. Dezember: Gipfeltreffen zwischen Kanzler Helmut Kohl und DDR-Regierungschef Hans Modrow in Dresden. Verhandlungen über deutsch-deutsche Vertragsgemeinschaft.

22. Dezember: Das Brandenburger Tor wird geöffnet.

13. Februar:
Kohl schlägt Modrow bei einem Besuch in Bonn Währungsunion und Wirtschaftsgemeinschaft vor.

18. März: Erste freie Wahlen in der DDR. Sieger wird die „Allianz für Deutschland“.

12. April: Volkskammer wählt Lothar de Maizière zum Ministerpräsidenten einer großen Koalition.

21. Juni: Vertrag über die Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion beschlossen. Entschließung über die endgültige Anerkennung der Grenze zu Polen.

1. Juli:
Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion in Kraft.

19. August: Die DDR-Regierungskoalition zerbricht nach dem Auszug der SPD.

23. August: Die Volkskammer beschließt den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik.

31. August: In Ost-Berlin wird der Einigungsvertrag unterschrieben.

12. September: Zwei-plus-vier-Gespräche beendet.

2. Oktober:
Mit Volksfesten in die Einheit.

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