Chronologie Deutsche Einheit : Die entscheidenden Monate im Zeitraffer

Bürger bringen auch bei der vorerst letzten Montagsdemonstration am 12.03.1990 in Leipzig (Sachsen) ihren Wunsch nach einer Vereinigung der beiden deutschen Staaten zum Ausdruck.

Bürger bringen auch bei der vorerst letzten Montagsdemonstration am 12.03.1990 in Leipzig (Sachsen) ihren Wunsch nach einer Vereinigung der beiden deutschen Staaten zum Ausdruck.

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03. Oktober 2015, 08:00 Uhr

7. Oktober: Die DDR-Regierung feiert noch ungebrochen ihr 40-jähriges Staatsjubiläum. Michael Gorbatschow prägt den Satz: „Wer zu  spät kommt, den bestraft das Leben.“

9. Oktober: In Leipzig demonstrieren 70000 Menschen mit dem Ruf „Wir sind das Volk“ für Demokratie.

18. Oktober: Staats- und Parteichef Erich Honecker tritt zurück. Egon Krenz übernimmt seine Ämter.

9. November: Die DDR öffnet überraschend ihre Grenzen.

28. November: Bundeskanzler Helmut Kohl legt in Bonn einen Zehn-Punkte-Plan für die Vereinigung vor.

3. Dezember: Egon Krenz tritt nach Massendemonstrationen zurück.

19. Dezember: Gipfeltreffen zwischen Kanzler Helmut Kohl und DDR-Regierungschef Hans Modrow in Dresden. Verhandlungen über deutsch-deutsche Vertragsgemeinschaft.

22. Dezember: Das Brandenburger Tor wird geöffnet.

13. Februar:
Kohl schlägt Modrow bei einem Besuch in Bonn Währungsunion und Wirtschaftsgemeinschaft vor.

18. März: Erste freie Wahlen in der DDR. Sieger wird die „Allianz für Deutschland“.

12. April: Volkskammer wählt Lothar de Maizière zum Ministerpräsidenten einer großen Koalition.

21. Juni: Vertrag über die Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion beschlossen. Entschließung über die endgültige Anerkennung der Grenze zu Polen.

1. Juli:
Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion in Kraft.

19. August: Die DDR-Regierungskoalition zerbricht nach dem Auszug der SPD.

23. August: Die Volkskammer beschließt den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik.

31. August: In Ost-Berlin wird der Einigungsvertrag unterschrieben.

12. September: Zwei-plus-vier-Gespräche beendet.

2. Oktober:
Mit Volksfesten in die Einheit.

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