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20. Oktober 2017 | 14:43 Uhr

"Deutschland kann ein Vorbild für Korea sein"

vom

svz.de von
erstellt am 01.Sep.2013 | 06:38 Uhr

Kneese Dorf | Das Leben in einem geteilten Staat kennen die Südkoreanerinnen Hara E.K. Jang und Sarah Kim gut.

Das Land Korea ist seit dem Jahr 1945 in die Staaten Nord- (Demokratische Volksrepublik Korea) und Südkorea (Republik Korea) geteilt. Diese Trennung entstand nach der Niederlage und Kapitulation Japans im Pazifikkrieg. Die Alliierten besetzten nicht nur Japan, sondern unter anderem auch Korea. In einer Entscheidung übertrug der UN-Treuhandrat zunächst der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten die Verwaltung des Landes. Die beiden Siegermächte des Zweiten Weltkriegs teilten das Land auf - die Sowjetunion übernahm den nördlichen Teil und die Vereinigten Staaten den südlichen. Als die Amerikaner freie Wahlen abhalten wollten, stellten sich die Sowjets dagegen. Danach wurden im Norden die Demokratische Volksrepublik Korea und im Süden die Republik Korea gegründet. Korea war nun endgültig geteilt. Der Konflikt zwischen den beiden Staaten hält bis heute an.

Die Inernational Peace Youth Group (IPYG), in der sich Hara E.K. Jang und Sarah Kim engagieren, setzt sich für eine Wiedervereinigung der beiden Staaten ein. "Die Vergangenheit ist sehr wichtig, dennoch sollten wir nicht nur an ihr festhalten, sondern vielmehr für die Zukunft arbeiten", sagt Hara Jang. Vor allem die jungen Menschen in allen Ländern der Welt - nicht nur in Korea - sollten sich mit den Fragen zur Zukunft beschäftigen. "Wir können viel von Deutschland für eine Wiedervereinigung lernen", so Jang. Sie wolle sich durch den Besuch in Kneese die Veränderungen, aber auch die Hindernisse in der Bundesrepublik ansehen, um für ihr Land mitzunehmen. "Korea und Deutschland haben viel gemeinsam", sagt Jang.

Aus diesem Grund ist auch Anne Büttner von der Clobal Peace Generation (GPG) vor Ort. "Meine Organisation strebt den Weltfrieden an, deswegen wollen wir die Bemühungen aller Freiheitskämpfer auf der Welt ehren und hervorheben", erklärt Büttner.

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