Deutsche Leichtathleten nachträglich Europacup-Sieger 2007

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24. April 2008, 02:30 Uhr

Die deutsche Männer-Mannschaft darf sich nachträglich als Leichtathletik-Europacup-Sieger 2007 feiern lassen. Der französische Hammerwerfer Nicolas Figere wurde bei der Veranstaltung in München am 23. Juni bei einer Dopingkontrolle positiv getestet und disqualifiziert. Dies meldet die Homepage des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV/www.leichtathletik.de) und beruft sich dabei auf den Weltverband IAAF.

Dadurch verliert die französische Europacup-Mannschaft den fünften Platz von Figere im Hammerwerfen und vier Punkte, was sich entscheidend auf das Gesamtergebnis auswirkt. Frankreich und Deutschland lagen nach 20 Wettbewerben mit jeweils 116 Punkten gleichauf und hatten auch die gleiche Anzahl von Siegen. Daraufhin gab die Anzahl der zweiten Plätze den Ausschlag für die Gäste.

Figere wurde die Einnahme des verbotenen Stimulans Cathin nachgewiesen. Er erhielt eine Verwarnung und eine einmonatige Sperre vom 15. April bis 14. Mai. Die deutschen Frauen um Speerwerferin Christina Obergföll, die in München mit 70,20 Meter einen Europarekord aufstellte, hatten damals den dritten Platz hinter Russland und Frankreich belegt.

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