zur Navigation springen
Neue Artikel

19. November 2017 | 08:09 Uhr

Der Rostocker in Berlin

vom

svz.de von
erstellt am 05.Mär.2012 | 07:14 Uhr

Die überraschende Erkenntnis meiner ersten Monate in Berlin war, dass sich mein Leben gar nicht so stark verändert hatte. Wie schon in Rostock, habe ich auch in Berlin einen bunten Haufen toller, etwas verrückter Menschen um mich herum und führe weiterhin ein aktives, aufregendes Leben, ohne die wichtigen Verpflichtungen aus den Augen zu verlieren.

Berlin ist eben, was du draus machst. Die Stadt ist groß und vielfältig, bietet aber auch genügend ruhige Ecken. Was Kultur und Möglichkeiten zum Weggehen betrifft, so fühle ich mich in Berlin bestens aufgehoben. Wenn es mir aber zu bunt oder zu hektisch wird, fliehe ich gerne auch in die eigene gemütliche Küche oder mache auch mal die Zimmertür zu. Der Vorteil ist aber, dass ich weder in der Uni noch zu Hause von dem Stress der Großstadt viel mitbekomme, denn „mein“ Kiez ist eher ruhig und die Freie Universität Berlin befindet sich im Grünen, relativ weit weg vom Zentrum. So suche ich mir „mein“ Berlin täglich selbst aus – mal laut, bunt und vielfältig, mal ruhig und gar nicht so großstadtmäßig. Meine Eingewöhnungsphase in Berlin war erstaunlich kurz, aber angekommen bin ich immer noch nicht komplett, vielleicht kann man das in Berlin auch gar nicht richtig. Jeden Tag eröffnet sich etwas, was es zu entdecken gibt. Und so sage ich als bekennender Rostocker: „Berlin, ick liebe dir!“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen