Drei Fragen an den Ortsvorsteher : Der Naturschutz zerstört ein Denkmal

ulrich schulz  garz

svz.de von
17. März 2016, 14:29 Uhr

Eine spannende Geschichte, Probleme mit Naturschutz und die Forderung nach einer neuen Straße spricht Ortsbürgermeister Ulrich Schulz an.

Was zeichnet Garz und Hoppenrade aus?

Ulrich Schulz: Wir haben eine funktionierende Dorfgemeinschaft. Die Einwohner beteiligen sich an Arbeitseinsätzen und haben viel dazu beigetragen, die Ort zu entwickeln. Wir haben eine aktive Feuerwehr und eine stetig wachsende Jugendwehr mit mehr als 20 Kindern sowie unseren Sportverein.

Was sollte sich ein Besucher unbedingt anschauen?

Zu empfehlen ist die historische Feldsteinkirche in Garz, die als Wehrkirche gebaut wurde. Auch der denkmalgeschützte Junkerhof ist einen Blick wert. Leider verfällt hier die Bausubstanz. Man sollte sich das ehemalige Gutshaus und den Gutshof in Hoppenrade anschauen. Das Gutshaus wird vom CJD genutzt und ist in einem sehr guten Zustand. Die Stallungen haben verschiedene Eigentümer und werden nur notdürftig erhalten. Geschichte kann man auf dem Friedhof in Hoppenrade sehen, wo unter anderem das Familiengrab der Familie von Freier ist. Wer sehen möchte, welche Schäden Naturschutz und hier der Biber anrichten kann, sollte sich mit Gummistiefeln den Landschaftspark Hoppenrade anschauen.

Was wünschen sie sich vom Landkreis?

Vom Landkreis wünschen wir uns mehr Unterstützung in vielen Bereichen. Zum einen muss das erwähnte Biberproblem gelöst werden. Zum anderen brauchen wir Unterstützung beim Straßenausbau zwischen Garz und Hoppenrade und zwischen Viesecke und Hoppenrade. Letztere ist bei weitem kein kommunaler landwirtschaftlicher Weg mehr, sondern eine wichtige Straße. Und wir fordern 30 km/h in der Ortslage Hoppenrade.
 

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