Der Kick des Verbotenen

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22. Mai 2008, 06:35 Uhr

In Steinberg ärgern sich Bürger über wild verkippten Müll. Zu Recht, denn das hat hier wirklich schlimme Formen angenommen. Leider stößt man mittlerweile fast überall in Wald und Flur auf die Hinterlassenschaften von Zeitgenossen, denen offensichtlich kein Weg zu weit ist, um ihren Abfall los zu werden.

Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich seines Mülls auf legalem Wege zu entledigen. Da ist zunächst einmal die Mülltonne selbst, für die zugegebenermaßen bezahlt werden muss. Völlig kostenlos dagegen nimmt der Landkreis ausgediente Haushaltsgeräte wie Fernseher oder Kühlschränke entgegen, und das sowohl in Perleberg, Wittenberge als auch Pritzwalk. Auf guten Straßen kommt man zu diesen Annahmestellen und muss sich nicht auf Buckelpisten oder löchrigen Wegen abseits gelegene Stellen suchen. Ohne Zusatzkosten kann man auch seinen Sperrmüll bei den jährlichen Aktionen loswerden. Aber offenkundig braucht so mancher den Kick des Verbotenen, denn stellt man ihn auf frischer Tat, dann wird es richtig teuer.

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