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22. November 2017 | 08:39 Uhr

Splitter : Der große Tourismus?

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Belscher hoffen, dass der ehemalige Truppenplatz bald wieder zugänglich ist

von
erstellt am 25.Apr.2016 | 11:05 Uhr

Riesige Eichen zieren die Straßen in Belsch. „Das ist schön. Welches Dorf hat das schon?“, fragt Bürgermeister Dieter Friedrichs. Diesen Alleen-Charakter will die Gemeinde auf jeden Fall erhalten. Auch wenn immer mal wieder einige alte Bäume abgenommen werden müssten, die Belscher pflanzen regelmäßig neue.

Überhaupt sei das Dorf naturnah. Der Wald im Ortsteil Ramm gehört zum Biosphärenreservat. „Alle hoffen jetzt, dass der große Tourismus kommt“, sagt Dieter Friedrichs. Denn das Areal liegt auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lübtheen, ist zur Zeit wegen Munitionsbelastung gesperrt und soll in den kommenden Jahren wieder teilweise für Einheimische und Touristen erschlossen werden. Viele könnten nicht verstehen, warum das Areal nach Weggang der Bundeswehr plötzlich gesperrt wurde, sagt Horst-Rüdiger Brandt, stellvertretender Bürgermeister. Zwei Jahre war er begehbar, mit „schönen Wegen von Ramm bis Loosen“.

Ein Hingucker im Ort ist zudem das Weltkriegs-Denkmal. Allerdings „fallen uns langsam die Steine raus“, so Dieter Friedrichs. Es verfalle zusehends, weshalb die Gemeinde jetzt nach jahrelangem Suchen gemeinsam mit dem Amt Hagenow-Land ein förderfähiges Projekt zur Sanierung entwickelt.

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Die Belscher Dorfhymne

„Mein Belscher Wald“ in der Griesen Gegend, „auch im Kargen liegt ein Reiz... Hier fühl ich Geborgenheit“. Die eigens von einer Chori-Fee geschriebene Dorfhymne erklingt oft im Belscher Dorfgemeinschaftshaus. Wenn sich die Senioren dort einmal im Monat sehen, singen sie, schnattern, feiern Geburtstage. „Das muss schon sein“, sagt Gunda Weber. Seit elf Jahren treffen sich 15 bis 20 ältere Frauen und Männer im Ort oder zu Ausflügen in die Region – „für die Gemeinsamkeit, dass man sich mal trifft“, sagt Gunda Weber. Und das soll noch lange so bleiben.

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