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Der 30-jährige Krieg und die Schlacht von Wittstock

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erstellt am 28.Mär.2012 | 10:04 Uhr

Der 30-jährige Krieg von 1618 bis 1648 hatte europäische Dimensionen. Etwa vier bis fünf Millionen Menschen verloren ihr Leben. Millionen Menschen litten unter den Folgen: Hungersnöte, Seuchen und plündernde Söldner. Die Schlacht um Wittstock am 4. Oktober 1636 war eine der blutigsten Entscheidungsschlachten des Krieges. Dem mit 23 000 Mann zahlenmäßig überlegenen kaiserlich-sächsischen Heer unter General Melchior von Hatzfeld und Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen standen 19 000 Schweden gegenüber. Ihr Feldmarschall Johann Banér nutzt die sogenannte doppelte Umgehungstaktik. Da ein frontaler Angriff erfolglos geblieben wäre, teilt er seine Truppe. Nach ihrem Sieg richteten die Schweden unter den Abziehenden ein Blutbad an. Am Ende verloren insgesamt mehr als 8000 Soldaten beider Armeen ihr Leben. Am Tag nach der Schlacht wurden die Verwundeten gesucht und die Toten bestattet.

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