Drei Fragen an den Ortsvorsteher : Den ländlichen Raum attraktiv machen

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svz.de von
19. November 2015, 10:20 Uhr

Seit Ende Mai 2014 fungiert Torsten Lange als Ortsvorsteher für den Groß Pankower Ortsteil Groß Woltersdorf, zu dem noch die Brünkendorf und Klein Woltersdorf gehören. Im Ortsbeirat wird er unterstützt von Olaf Kölzow und Silvio See. Der „Prignitzer“ sprach mit ihm:

Was zeichnet die drei Orte aus?

Torsten Lange: In erster Linie wäre da die enge Zusammenarbeit mit dem in Groß Woltersdorf ansässigen Wahrberge-Verein zu nennen, der viele Mitglieder aus den drei Ortschaften verbindet. Er hat sich in den letzten Jahren durch seine intensive Vereinsarbeit in enger Abstimmung mit dem Ortsbeirat in der Region etabliert. Zahlreiche Veranstaltungen gehören jährlich zu den gesetzten Highlights im Ortsverbund.

Was sollte sich ein Besucher in Groß Woltersdorf, Klein Woltersdorf bzw. Brünkendorf unbedingt anschauen?

Sehr viele Dinge sind sehenswert, aber auch live zu erkunden und zu erleben. Ob es im Sommer der Spaß und die Erfrischung im Naturbadesee, die Aktion „Reiche Fahrt“ auf der Sommerrodelbahn, eine Erkundung der Natur im Waldlehrpark oder zur Entspannung eine gemütliche Fahrt mit dem Pollo ist, es gibt viel zu entdecken und zu erleben!

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Ich glaube, das Thema Nr. 1 ist immer die Förderung und Anerkennung der Orte als selbstständige und individuelle Gemeinschaften und nicht als „Provinzen“ im Landkreis. Dazu gehören natürlich finanzielle Unterstützungen zum Gegensteuern der Abwanderung bzw. zur Mitgestaltung von attraktiven modernen Gemeinden, wo es sich lohnt, auch wieder zu leben. Das sollte in der Prio-Liste immer ganz oben stehen, damit unser „ländlicher Raum“ eine Zukunft für unsere Kinder und für alle, die sich für ein Leben bei uns entschieden haben, bietet.


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