zur Navigation springen

Delal Eren wurde in der Türkei verfolgt und ist in Deutschland angekommen

vom

svz.de von
erstellt am 13.Dez.2011 | 11:44 Uhr

Name: Delal Eren
Alter: 38 Jahre
Geburtsort: Ovacik/Tunceli (Osttürkei)
Aufgewachsen in: Istanbul
Wohnt in: Schwerin
Beruf: Journalistin / Auszubildende (Erzieherin)

lhr Weg aus der Türkei nach Deutschland ist schwer für die Kurdin Delal Eren. Verfolgung, Gefängnis, Flucht – das alles muss sie erleben. Als Journalistin arbeitet sie für eine kurdische Zeitung, berichtet kritisch über brisante Themen. Der Konflikt zwischen Türken und Kurden bringt Delal Eren Probleme, drei Monate lang sitzt sie wegen ihrer politischen Arbeit im Gefängnis. Im Jahr 2005 gelingt ihr die Flucht nach Deutschland. Als Fremdsprachlerin kann sie in der neuen Heimat nicht mehr vollzeitlich als Journalistin arbeiten, schreibt aber ehrenamtlich zur Lage der Kurden in der Türkei und arbeitet für den Flücktlingsrat. Eine berufliche Perspektive hat sie durch das Netzwerk Arbeit für Flüchtlinge in Schwerin bekommen. Sie absolviert aktuell eine Ausbildung zur Erzieherin. Ein beruflicher Neustart. „Ich freue mich, dass ich diese Chance habe – die Arbeit mit den Kindern macht sehr viel Spaß“, sagt sie. Steinig war der Weg zur Ausbildung, die deutschen Ämter nicht immer kooperativ. Delal Eren ist dankbar, bald einen Beruf zu haben, mit dem sie auch in Deutschland Geld verdienen kann. Das Schreiben wird sie trotzdem nicht lassen. „Das ist eben meine Leidenschaft“, sagt sie und lacht.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen