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Drei Fragen an den Bürgermeister : Deich und Flüchtlinge

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Im Ortsteil Horst steht die Erstaufnahmeeinrichtung von MV

svz.de von
erstellt am 08.Dez.2015 | 14:26 Uhr

Dirk Spiewok ist seit dem Sommer 2014 Bürgermeister von Nostorf. Katja Frick sprach mit ihm über die Gemeinde.

Was macht Nostorf aus?
Erstens: Wir sind eine Flächengemeinde, aber es gibt einen starken Zusammenhalt zwischen den Leuten, das zeigt sich beim jährlichen Ernte- und Kartoffelfest. Zweitens: Man kann hier weit über Deiche und Wiesen gucken oder Fahrrad fahren. Jeder Ortsteil hat einen Spielplatz. Bei Hochwasser findet gerade der Elbabschnitt auf unserem Gebiet große Beachtung. Bei Horst befindet sich die tiefste Stelle der B5, wo immer wieder Gefahr durch Überflutung bestand, wodurch der Verkehr der Einsatzfahrzeuge von Bundeswehr, Feuerwehr und Katastrophenschutz unterbrochen werden würde. Drittens: In Horst befindet sich die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in MV. Wir sind außerdem die westlichste Gemeinde von MV.

Was hat sich die Gemeinde zukünftig vorgenommen?
Wir wollen attraktiver für Familien werden. Wir wollen zwei Fußgängerüberwege über die K1 wegen des starken LKW-Verkehrs und wir haben ein neues Baugebiet mit elf Baugrundstücken.

Was erhoffen Sie sich vom Landkreis?
Die längst fällige Erneuerung des Straßenkörpers der K1 und der Deckschicht der K2. Die Bürger finden, wenn Geld für die Flüchtlinge da ist, muss es auch dafür reichen.

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