Das Stichwort: Ostern

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28. März 2013, 11:55 Uhr

Ostern ist das älteste und wichtigste Fest der Christenheit. Es erinnert an die Mitte des christlichen Glaubens: die Auferstehung Jesu Christi von den Toten nach seinem Leiden und Sterben am Kreuz. Das Osterfest ist daher ein Symbol für den Sieg des Lebens über den Tod. In der frühen Christenheit fanden oft Taufen an diesem Tag statt.

Im Jahr 325 bestimmte das Konzil von Nicäa den Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling als Ostertermin. Seither wird das Auferstehungsfest in den westlichen Kirchen zwischen dem 22. März und dem 25. April begangen. Die orthodoxen Kirchen, die sich nach dem alten julianischen Kalender richten, feiern meist an einem anderen Datum.

Ostern hat sich wohl aus dem jüdischen Passah-Fest entwickelt.

Trotz der Loslösung vom Judentum blieben wichtige Parallelen bestehen: Passah, die Erinnerung an den Auszug der Juden aus Ägypten, liegt in zeitlicher Nähe zu Ostern. Viele Inhalte des Passah-Festes haben ein Gegenstück in der christlichen Symbolik. So erinnert das Osterlamm, das aus dem an Passah geschlachteten Lamm hervorgeht, an das Sühneopfer Jesu, der dem christlichen Glauben nach zur Erlösung der sündigen Menschen starb.

Die Herkunft des Namens Ostern ist nicht völlig geklärt.

Volkstümlich wurde er von der Frühlingsgöttin "Ostara" abgeleitet.

Möglicherweise ist er auch Resultat eines Übersetzungsfehlers. Die lateinische Bezeichnung für die Osterwoche ("Weiße Woche"/"hebdomada in albis") wurde Religionshistorikern zufolge auch mit dem Wort für die Morgenröte "alba" - auf althochdeutsch "eostarun" - in Verbindung gebracht.

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