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19. November 2017 | 13:35 Uhr

Das Schweigen des Staatssekretärs

vom

svz.de von
erstellt am 25.Feb.2013 | 06:32 Uhr

Kultusstaatssekretär Schröder möchte keine Fragen zu seiner Elternzeit beantworten. Das ließ er kürzlich ausrichten. Das ist schade, bedeutet aber nicht, dass keine Fragen zu stellen wären. Denn die Theater- und Orchesterreform - die erste Feuerprobe von Bildungsminister Brodkorb - scheint sang und klanglos zu verglühen, um im Bild zu bleiben. Und auf dem Höhepunkt des Entscheidungsdrucks geht Brodkorbs Mann für die Reform in Elternzeit. Die sei ihm grundsätzlich gegönnt. Aber glücklich ist der Verlauf der Reform bislang keineswegs.

Genau vor einem Jahr erschütterten große Demonstrationen das Land. Das Mecklenburgische Staatstheater stand vor der Insolvenz. Anderen Standorten droht Ähnliches. Damals präsentierte der Kultusstaatssekretär seinen Reformzeitplan. Bis spätestens Ende 2012 wollte das Land seinen Vorschlag auf den Tisch legen, versprach er. Für sehr viel Geld haben Brodkorb und Schröder dafür die Münchner Beraterfirma Metrum als Ideengeber gewonnen. Doch seit sich im November der Koalitionsausschuss auf zwei sich ausschließende Modelle einigte, ruht still der See. Ratlosigkeit macht sich breit. Und der Ausfall des Reformverantwortlichen gibt keine Antwort darauf. Eher das Gegenteil.

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