Splitter : Das Schmuckstück von Karbow

Unter Denkmalschutz: Die Dorfkirche
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Unter Denkmalschutz: Die Dorfkirche

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20. November 2015, 13:06 Uhr

Zur Kirchengemeinde Gnevsdorf-Karbow gehören neun Kirchen in Gnevsdorf und der Umgebung. Eine davon ist die Dorfkirche zu Karbow, eine einschiffige Feldsteinkirche. „Das ist unser Schmuckstück“, sagt Werner Beese, Mitglied im Kirchengemeinderat beim Rundgang um das Gebäude. Beese kümmert sich um die Friedhofs- und Grünflächenpflege.

Auf einer kleinen Anhöhe im Zentrum der Ortschaft entstand die Kirche im 13. Jahrhundert. Ursprünglich bestand das Dach aus Stroh. Ein Brand um 1600 zerstörte die Kirche teilweise. Auf dem stehengebliebenen Gemäuer wurde 1685 eine flache Holzdecke gelegt und das Dach mit auffälligem Überstand aufgesetzt.

Das Besondere an dem denkmalgeschützten Kirchbau ist der halbrunde Ostgiebel, der so beibehalten wurde. Eine weitere Besonderheit ist die Orgel des Orgelbauers Marcus Runge aus dem Jahr 1908 im Innern. Die Kirche hat schon einige Sanierungen hinter sich, unter anderem die Orgel und den Turm.

Aus Stroh: Gärtnerin bei der Arbeit
Aus Stroh: Gärtnerin bei der Arbeit
 

Herzlich Willkommen in der Gemeinde

An der Landesstraße 17, kurz hinter dem Ortseingangsschild von Karbow, begrüßt in Höhe Lindenstraße/Schulstraße eine Gärtnerin die Autofahrer und Besucher in Gehlsbach. Hilfe bei der Ausübung ihrer Arbeit bekommt sie von einem Schwein, einem Storch und einer Maus. Das Besondere - alle Figuren sind aus Stroh. Jedes Jahr anlässlich der Dorf- bzw. Erntefeste steht an gleicher Stelle eine andere Installation. Das Kunstwerk gestaltet Christine Hackbusch.

Namensgeber: Der Fluss Gehlsbach im Naturschutzgebiet
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Namensgeber: Der Fluss Gehlsbach im Naturschutzgebiet
 

Gehlsbachtal: Naturnaher Tourismus

Namensgeber der Gemeinde ist der Fluss Gehlsbach, ein Nebenfluss der Elde im Süden Mecklenburg-Vorpommerns. Das 249 Hektar große Naturschutzgebiet Gehlsbachtal besteht seit dem 1. Oktober 1990 und wurde am 9. Oktober 1996 erweitert. „Wir planen die langfristige Entwicklung des Gemeindegebietes zu einer Natura 2000-Zone, die die bestehenden Naturschutzgebiete zusammenfasst und naturnahen, „sanften“ Tourismus in der Gemeinde ermöglichen soll“, so Hanni Stolper.

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