Das regelt die Landes-Verordnung

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22. Mai 2008, 07:15 Uhr

Bewertet werden nach der zum 1. August 2008 in Kraft tretenden Verordnung das Arbeits- und das Sozialverhalten von Schülern ab Klasse 2. Allgemeine Förderschulen steigen ab Klasse 4 ein.

Beim Arbeitsverhalten sollen folgende Kriterien berücksichtigt werden: Anstrengungsbereitschaft; Mitarbeit und Fleiß; Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Sorgfalt; Selbstständigkeit; Belastbarkeit und Ausdauer.

Beim Sozialverhalten geht es um die Kategorien: Umgangsformen und die Einhaltung von Regeln; Teamfähigkeit und Verantwortungsbereitschaft; Konfliktverhalten und Kritikfähigkeit; Hilfsbereitschaft.

Laut Verordnung soll „die Entwicklung dieser Kompetenzen im Unterricht aller Fächer von gleichrangiger Bedeutung“ sein. Dabei ginge es sowohl um kontinuierliche Bewertung seitens des Lehrers als auch die Selbsteinschätzung des Schülers.

Die vier Bewertungsgrade werden wie folgt interpretiert:
vorbildlich: „Wenn das Verhalten des Schülers überdurchschnittlich ist und als besonders lobenswert hervorgehoben werden soll.“

gut: „Wenn das Verhalten des Schülers den Anforderungen in vollem Umfang entspricht.“

zufriedenstellend: „Wenn das Verhalten des Schülers im
Wesentlichen den Anforderungen entspricht.“

entwicklungsbedürftig: „Wenn das Verhalten des Schülers nicht zufriedenstellend ist.“

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