Drei Fragen an den Bürgermeister : Das Miteinander zählt

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Ulf Riechert: Finanzielle Ausstattung muss besser werden

von
23. November 2015, 08:46 Uhr

Was zeichnet Ihre Gemeinde aus?

Das Miteinander, das Zusammengehörigkeitsgefühl. Viele packen mit an, wenn es darum geht, in der Gemeinde etwas zu bewegen, Veranstaltungen zu organisieren. Wir haben einen Sportverein mit einer sehr aktiven Frauensportgruppe, unser Heimatverein und die Feuerwehr sind feste Größen im gesellschaftlichen Leben der Gemeinde. Ob Frauentagsfeiern, Tanz in den Mai, Sportfeste, Kinderfest, Erntefeste - wir haben eine gute Mischung aus Jüngeren und Älteren, die bei der Vorbereitung und Gestaltung mit anpacken.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Eine bessere finanzielle Ausstattung. Kreis- und Amtszulage sind definitiv zu hoch. Wir haben durch unsere Firmen eine gute Gewerbesteuersituation, aber es fließt zu viel weg. Wir sind einige der wenigen Gemeinden, die in den Länderfinanzausgleich einzahlen, aber für Investitionen reicht es dann auch nicht mehr. Für 2015 hatten wir viele Maßnahmen geplant, die wir als Gemeinde aber nicht durchführen konnten, da Fördergelder nicht kamen. So ist die Umstellung unserer Beleuchtung auf LED noch offen, eine entsprechende Förderung haben wir nun für das Jahr 2016 eingereicht.

Wo sehen Sie Ihre Gemeinde in zehn Jahren?

Dass wir immer noch eigenständig sind und nicht zwangsfusionieren müssen.

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