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18. August 2017 | 03:24 Uhr

Das kleine Freischütz-Abc

vom

A – Agathe: Die Tochter des Erbförsters Kuno darf Jäger Max nur heiraten, wenn dieser den Probeschuss besteht.

B – Bild: Am Abend vor der Hochzeit fällt im Forsthaus das Porträt eines Urahns der Familie von der Wand. Ein böses Omen!

C – Carl Maria von Weber: Der Komponist wurde 1786 in Eutin geboren und führte bis zu seinem Tod 1826 in London ein bewegtes Leben. Als Opernkomponist war er wegweisend, vor allem auch für Richard Wagner.

D – Dreiundzwanzig: So viele Aufführungen des „Freischütz“ gibt es bis zum 24. Juli in Schwerin.

E – Entree-programm: In diesem Jahr stimmt ein Vorprogramm auf den Opernabend ein: Jagdhornbläser aus Mecklenburg-Vorpommern spielen ab 20 Uhr vor allen Vorstellungen des „Freischütz“, Fritz Reuters plattdeutsche Kurzversion des „Freischütz“ gibt es am 19. Juni, 24. Juni und 2. Juli, jeweils ab 20.15 Uhr, die Ausstellung zum Internationalen Jahr der Wälder ist vor allen Vorstellungen ab 19 Uhr geöffnet und für das junge Publikum steht am 24. Juni und 1. Juli ab 19 Uhr das „Waldmobil“ der Landesforst MV bereit.

F – Freikugeln: Mit diesen Kugeln trifft man jedes Ziel, die siebte jedoch lenkt der Teufel.

H – Hochzeitsbrauch: Als die Brautjungfern Agathe ihre Aufwartung machen, findet sich statt des Brautkranzes eine Totenkrone in der Schachtel.

J – Jägervergnügen: diesem wird in der Oper u. a. mit farbigen Hörnerklängen und mitreißenden Chören gehuldigt.

K – Kaspar: Der Jägerbursche hat seine Seele an Samiel, den „Schwarzen Jäger“, den Teufel, verpfändet. Die Frist läuft nun ab. Er kann sie nur verlängern, indem er Samiel ein neues Opfer bringt, nämlich Max.

L – Lesung: Die Schauergeschichte „Der Freischütz“ diente dem Librettisten Johann Friedrich Kind als Vorlage. Das Original wird gelesen von Frank Bernd Gottschalk und Peter Cwielag an gruseligem Ort, hinter der Freilichtbühne am 29. Juni, 6., 13. und 20. Juli jeweils um 21.30 Uhr.

M – Max: Er ist ein leichtes Opfer für Kaspar. Er ist bereit, alles dafür zu tun, um den Probeschuss erfolgreich zu absolvieren. Und wenn er sich dafür mit finsteren Mächten einlassen muss.

O – Ohrwürmer: Der Chor der Brautjungfern wurde gleich nach der Uraufführung zum Gassenhauer. Auch viele andere Melodien aus dem „Freischütz“ erhielten Volksliedstatus.

P – Probeschuss: Ein alter Brauch, der vor dem Landesfürsten geübt wird.

R – Romantikportal: Durch dieses von Volkmar Förster entworfene Kunstwerk gelangt man in die „Freischütz“-Welt des Schlossgartens.

S – Samiel: Er ist der diabolische Spielmacher im „Freischütz“-Wald, die Rolle hat Peter Cwielag übernommen.

T – Taube: Agathe träumt in der Nacht vor der Hochzeit, sie sei eine weiße Taube, auf die Max schießt.

U – Uraufführung: Am 18. Juni 1821 dirigierte C. M. von Weber die Uraufführung seiner Oper am Königlichen Schauspielhaus Berlin.

W – Wolfsschlucht: Die zentrale Szene der Oper, in der sich die Pforten der Hölle öffnen. Schauerromantik pur!

Z – Zauber: Etwas gestoßenes Glas von zerbrochenen Kirchenfenstern, Blei, etwas Quecksilber, drei Kugeln, die schon einmal getroffen haben, das rechte Auge eines Wiedehopfes und das linke eines Luchses sind zum Gießen von Freikugeln erforderlich.

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erstellt am 16.Jun.2011 | 03:22 Uhr

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