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20. September 2017 | 05:50 Uhr

Das Hochwasser von 2002

vom

svz.de von
erstellt am 03.Jun.2013 | 08:29 Uhr

Angesichts der dramatischen Hochwasserlage machten Bundeskanzlerin Angela Merkel und hochrangige Landespolitiker sich selbst ein Bild von den Überflutungen. Politiker in Überschwemmungsgebieten – das hat in gewisser Weise Tradition. Der damalige SPD-Bundeskanzler Gerhard Schröder war während der Flut 2002 „Leadership in Gummistiefeln“.

Im August 2002 begann nach extremen Niederschlägen das Elbehochwasser in der sächsischen Erzgebirgsregion. Eine Flutwelle rollte von Tschechien durch Dresden, Dessau, Bitterfeld und Wittenberg bis nach Hitzacker in Niedersachsen. Am 17. August erreichte die Elbe in Dresden den Rekordhöchststand von 9,40 Metern. In Bayern waren besonders Regensburg und Passau von einer Flutwelle der Donau betroffen.

Trotz Zehntausender Helfer und Bundeswehrsoldaten, die versuchten die Fluten aufzuhalten, brachen viele Dämme. In Sachsen starben mindestens 20 Menschen in den Fluten von Elbe, Mulde und Weißeritz.

Nach Angaben der Bundesregierung entstanden in Deutschland Schäden von 13 Milliarden Euro.

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