Das größte Geweih Mecklenburg-Vorpommerns

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26. Februar 2008, 10:40 Uhr

Sanitz - Nein, dies ist kein Jägerlatein: Ein Hirsch mit einem 13 Kilogramm schweren 30-Ender-Geweih gehört zu den herausragenden Tieren im jetzt zu Ende gehenden Jagdjahr in Mecklenburg-Vorpommern. Erlegt hat ihn Weidmann Manfred Drews (69) aus Fienstorf nahe Rostock – am 15. September 2007 um 6.30 Uhr in einem Maisfeld bei Sanitz. Der „ungerade 30-Ender“ sei das bislang mächtigste Geweih in MV und wahrscheinlich eines der zehn größten Stücke in Deutschland, so der Geschäftsführer des Landesjagverbands, Rüdiger Brandt. Zu den Exoten des Jagdjahres gehört auch ein weißes Reh.


Nachgefragt...bei Manfred Drews (69)


Vom 16- gleich zum 30-Ender



Hatten Sie schon mal ein ähnlich großes Tier vor Ihrer Jagdflinte?

Drews: 1988 erlegte ich einen 16-Ender, die bisher größte Jagdbeute.
Welche Ziele haben Sie als Jäger noch nach diesem 30-Ender?
Drews: Wichtig ist mir besonders die Zeit in der freien Natur und der Wildbestand. Auch das Reparieren der Hochsitze in der bevorstehenden Schonzeit bis Mai gehört zum Jägerleben. Sehr lange werde ich meine Jagdpacht nicht mehr betreiben. In vier Jahren läuft der Pachtvertrag aus.
Könnten Sie mit dem Jagen von einem Tag zum nächsten aufhören?
Drews: Bevor ich vom Hochsitz falle, mache ich Schluss mit der Jägerei. Allerdings wird man von Freunden zur Jagd eingeladen, so
dass es ein Abschied auf Raten ist.
Was würden Sie unseren Lesern als Sonntagsbraten empfehlen?
Drews: Ein saftiges Genickstück vom Wildschwein oder Rehrücken.
Wie steht Ihre Frau zu Ihrer Jagdleidenschaft, wenn Sie beispielsweise frühmorgens in den Wald ziehen oder begleitet sie Sie?
Drews: Jeder von uns hat seine eigenen Interessen. Meine Frau ist viel mit den Enkeln beschäftigt und akzeptiert, dass ich jede freie Minute beschäftigt bin.
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