Dänen sagen Börsengang von Energiekonzern Dong wegen Finanzkrise ab

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21. Januar 2008, 12:09 Uhr

Kopenhagen (dpa) - Die dänische Regierung hat am Montag die geplante Teilprivatisierung des Energiekonzerns Dong Energy wegen der zunehmenden internationalen Finanzkrise bis auf Weiteres abgesagt. Die ohne Begründung veröffentlichte Erklärung von Finanzminister Lars Løkke Rasmussen gilt als Reaktion auf massive gesunkene Einnahmeerwartungen durch niedrigere Aktienkurse.

Bisher hatte die Regierung in Kopenhagen nach Presseberichten mit etwa 20 Milliarden Kronen (2,7 Milliarden Euro) aus dem Börsengang mit 20 bis 30 Prozent der Dong-Aktien gerechnet. Der Staat hält 73 Prozent der Anteile. Dong ist in den letzten Monaten in Mecklenburg-Vorpommernwegen umstrittener Pläne für den Bau eines Kohlekraftwerkes in Lubmin in die Schlagzeilen geraten.

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