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22. November 2017 | 19:45 Uhr

Chronologie: Die Jagd nach dem Goldgebäck

vom

svz.de von
erstellt am 05.Feb.2013 | 07:23 Uhr

21. Januar: Eine Bahlsen-Mitarbeiterin bemerkt den unerhörten Vorgang und schlägt Alarm: Der Keks ist weg. Wann er gestohlen wurde, ist nicht bekannt. Firmenchef Werner M. Bahlsen setzt eine Belohnung von 1000 Euro aus.

28. Januar: Die Polizei hat erste Hinweise. Zeugen hätten zwei Männer in dunkler Arbeitsbekleidung gesehen, die sich schon vor mehr als zwei Wochen nachmittags mit einer Leiter an dem Keks zu schaffen machten.

29. Januar: Bei der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" geht ein Bekennerschreiben ein. Beigefügt ist das Foto einer Person im Krümelmonster-Kostüm (das ein bisschen nach Kermit aussieht), die einen goldfarbenen Keks in den Händen hält. Die Forderung der "Keks-Napper": Bahlsen soll das Kinderkrankenhaus in Hannover mit Vollmilch-Keksen versorgen.

30. Januar: Unternehmenschef Bahlsen will auf die Forderung nicht eingehen: "Wir lassen uns nicht erpressen." Er appelliert an die Täter.

31. Januar: Die Firma bietet an, bei Rückgabe des goldenen Exemplares 52 000 Packungen Leibniz Kekse an 52 soziale Einrichtungen zu spenden.

4. Februar: Wende im Keks-Krimi. Die Krümelmonster-Kopie kündigt die Rückgabe an: "Weil der Werni den Keks so lieb hat wie ich und der jetzt immer weint und den Keks ganz dolle vermisst geb ich den zurück!!!"

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