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15. Dezember 2017 | 12:51 Uhr

Chronologie der Ereignisse

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erstellt am 13.Dez.2012 | 08:14 Uhr

1945 gelangt der Bestand der Gymnasialbibliothek Stralsund ins Stadtarchiv . Er enthält archivalisch wertvolle Pomeranica, die das geistige Leben seit der Reformation spiegelten.

2009 wird eine Baumaßnahme mit 1,2 Mio. Euro aus dem Konjunkturpaket am Gebäude des Archivs gestartet. Dach, Dachstuhl, Fenster sollen erneuert werden.

Am 11. Januar 2012 meldet die Stralsunder Stadterneuerungsgesellschaft: „Aufgrund der eindringenden Feuchtigkeit ... sind starke Schäden ... in den Räumlichkeiten ... und der mittelalterlichen Handschriftensammlung zu verzeichnen.“

Am 5. Juni 2012 beschließt der Hauptausschuss der Stralsunder Bürgerschaft den Verkauf von Teilen der bibliophilen Sammlung des Stadtarchives.

Am 17. Oktober 2012 sperrt mit sofortiger Wirkung der Oberbürgermeister das Stadtarchiv. Grund: Große Bereiche seien für eine Archivnutzung nicht geeignet.

Im November 2012 unterzeichnen über 2000 Menschen eine Online-Petition „Rettet die Stralsunder Archivbibliothek“

Am 6. Dezember 2012 teilt der Oberbürgermeister mit, dass der größere Teil der veräußerten Bücher nach Stralsund zurückgekehrt sind.
Der Hauptausschuss beschließt die fristlose Kündigung der Archivleiterin.

Am 12. Dezember 2012 will Dr. Regina Nehmzow vor der Bürgerschaft Stellung beziehen. Sie rechtfertigt die Verkäufe, da alle Hilferufe an die Verwaltung nicht ernst genommen wurden. Die Kündigung wird nicht aufgehoben.

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