Chris Brown plädiert auf "nicht schuldig"

Chris Brown weist jede Schuld von sich.
Chris Brown weist jede Schuld von sich.

Er soll seine Freundin Rihanna blutig geschlagen haben, weist aber jede Verantwortung von sich: Der wegen Körperverletzung angeklagte R&B-Sänger Chris Brown hat vor Gericht auf "nicht schuldig" plädiert.

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07. April 2009, 05:07 Uhr

Los Angeles (dpa) - Die Freundin von Chris Brown, Sängerin Rihanna (21), war am Montag laut "People.com" nicht im Gerichtssaal, als sich der Sänger den Fragen der Richterin Patricia Schnegg stellen musste. Auf die Fragen, ob er sich der Körperverletzung und Bedrohung schuldig gemacht habe, antwortete Brown: "nicht schuldig". Am 29. April muss der Sänger wieder vor der Richterin in Los Angeles erscheinen.

Im Falle einer Verurteilung droht dem Sänger eine mehrjährige Haftstrafe, er könnte aber auch mit einer Bewährungsstrafe davonkommen. Möglicherweise handeln Browns Anwälte mit der Staatsanwaltschaft einen Deal aus, um damit einen Prozess zu vermeiden.

Geschwollenes Gesicht, blutige Lippe

Rihanna hält sich nach Angaben ihres Anwalts derzeit in Barbados auf. Sie wäre froh, «wenn diese Sache schnell vorbei gehe», sagte ihr Anwalt Donald Etra laut «People.com» nach dem Gerichtstermin. «Sie werde alles tun, was das Gesetz von ihr verlangt», versicherte Etra über die Möglichkeit, dass Rihanna als Zeugin vor Gericht aussagen muss. Zu dem derzeitigen Verhältnis seiner Mandantin und des Angeklagten wollte er sich nicht äußern.

Rihanna war bei dem Streit nach einem Partybesuch im Februar im Gesicht verletzt worden. Ein Polizeifoto zeigte die Karibik-Schönheit mit geschwollenem Gesicht und blutiger Lippe. Brown soll die Sängerin mehrfach geschlagen, gegen eine Autoscheibe gedrückt und sie in Finger und Ohr gebissen haben. Es sei Blut in ihrem Gesicht und auf ihrer Kleidung gewesen, notierte ein Beamter. Zudem drohte Brown bei dem nächtlichen Wutausbruch während einer Autofahrt angeblich damit, sie töten zu wollen. Knapp drei Wochen nach dem Vorfall wurden Rihanna und Brown Seite an Seite gesehen. Laut US-Medienberichten hatte sich das Paar wieder versöhnt.

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