Carla Sarkozy singt für Nelson Mandela

Carla Sarkozy hat ein Ständchen für Nelson Mandela gesungen.
Carla Sarkozy hat ein Ständchen für Nelson Mandela gesungen.

Gesangseinlage zum Geburtstag Nelson Mandelas: Frankreichs First Lady Carla Bruni-Sarkozy ist erstmals seit ihrer Hochzeit mit Präsident Nicolas Sarkozy wieder als Musikerin auf die Bühne getreten.

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19. Juli 2009, 02:51 Uhr

New York (dpa) - Zum 91. Geburtstag des südafrikanischen Freiheitskämpfers sang sie am Samstag in New York gemeinsam mit dem britischen Gitarristen Dave Stewart ihren größten Hit «Quelquun ma dit» (Jemand hat mir gesagt). Als zweiten Song präsentierte das Duo eine Version von Bob Dylans «Blowing in the Wind». Das Publikum in der Radio City Music Hall, allen voran Ehemann Nicolas Sarkozy, spendete begeistert im Stehen Applaus.

Weitere Gratulanten bei dem hochkarätigen Konzert waren Stars wie Stevie Wonder, Alicia Keys, Queen Latifah, Aretha Franklin, der Soweto-Gospel-Chor und andere afrikanische Musiker. Nelson Mandela selbst konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Veranstaltung teilnehmen. In einer Videobotschaft rief der Friedensnobelpreisträger zur Teilnahme an dem von seiner Stiftung ausgerufenen Mandela-Tag auf. «Es liegt in Eurer Hand, eine bessere Welt für all die zu schaffen, die darin leben», sagte er.

Freeman würdigt Mandela als meistgeliebten Menschen der Welt

Oscar-Preisträger Morgan Freeman, der in dem geplanten Film über den ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas die Hauptrolle spielt, nannte Mandela den meistgeliebten Menschen rund um den Globus: «Wenn die Welt nur einen Vater wählen dürfte, sie würde Nelson Mandela wählen.»

Carla Sarkozy hatte den Freiheitskämpfer auf ihrer ersten offiziellen Auslandsreise an der Seite ihres Mannes im vergangenen Jahr in Johannesburg persönlich kennengelernt. Die gebürtige Italienerin arbeitet seit eineinhalb Jahren mit dem früheren Eurythmics-Musiker Stewart zusammen. Im vergangenen Sommer hatte sie ihr drittes Album herausgebracht.

Mandela war nach einem jahrzehntelangen Freiheitskampf vor 15 Jahren bei der ersten demokratischen Wahl am Kap erster schwarzer Präsident Südafrikas geworden. 1993 erhielt er den Friedensnobelpreis.

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