Bus- und Bahnfahrt werden teurer

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Geringste Preiserhöhung seit 1999 trifft vor allem Brandenburgs Pendler

svz.de von
30. September 2015, 15:12 Uhr

Bus- und Bahnfahren in Brandenburg und Berlin wird zum 1. Januar 2016 wieder teurer. Im Durchschnitt steigen die Fahrpreise um 1,84 Prozent. Das beschloss der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) gestern. Vor allem Stammkunden müssen für ihre Zeitkarten mehr zahlen. Die Preise der meisten Einzelfahrscheine ändern sich nicht.

Die Standard-Monatskarte des Berliner Tarifbereichs AB kostet künftig 81 Euro statt 79,50 Euro. Für die Jahreskarte sind 761 Euro zu zahlen, 21 Euro mehr als bisher.

Die Kurzstrecke in Berlin wird 10 Cent teurer: Für sie sind künftig 1,70 Euro zu zahlen. Unverändert bleiben die Preise für den Einzelfahrausweis der Tarifzone AB (2,70 Euro) und die Vier-Fahrten-Karte (9 Euro). In Cottbus, Frankfurt (Oder) und Brandenburg/Havel kostet die Einzelfahrt 1,60 Euro, 10 Cent mehr als zurzeit.

Es handele sich um die geringste Tariferhöhung, seit der gemeinsame Verbundtarif 1999 eingeführt worden sei, stellte der VBB fest. Er regelt die Preise für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die S-Bahn sowie Bus- und Bahn-Anbieter in Brandenburg.

Der Verbund orientiert sich erstmals an einem eigens angelegten Index. Er beruht auf der Entwicklung der Verbraucherpreise in Brandenburg und Berlin (zu 83 Prozent) sowie auf der Kostenentwicklung bei Strom und Kraftstoffen (je 8,5 Prozent), berechnet jeweils über die vergangenen fünf Jahre.

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