Buga: rund 500 zusätzliche Arbeitsplätze

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14. Februar 2008, 07:52 Uhr

Schwerin - Rund 72 Millionen Euro werden für die Bundesgartenschau 2009 in Schwerin bewegt. „Es ist klar, dass eine solche Großveranstaltung auch positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt hat“, sagt der Geschäftsführer der Buga GmbH, Jochen Sandner. Schon jetzt profitierten etwa Garten- und Landschaftsbaubetriebe von der Buga. „Von den bisher insgesamt vergebenen Aufträgen gingen fast 50 Prozent an Unternehmen aus der Region und mehr als
30 Prozent an Firmen aus anderen Teilen von Mecklenburg-Vorpommern“, so Sandner.

Und die heiße Phase der Vorbereitungen kommt erst noch: Im März sollen die Ausschreibungen für die gastronomischen Leistungen während der Bundesgartenschau herausgehen. Die vielen Gäste, die aus nah und fern zur Gartenschau anreisen, müssen aber nicht nur bewirtet werden. „Benötigt werden unter anderem auch Reinigungskräfte, Service-Personal und Mitarbeiter für den Veranstaltungsbereich“, erklärt der Buga-Geschäftsführer. Auch diese Leistungen würden jetzt nach und nach ausgeschrieben.
„Wir rechnen damit, dass während der Gartenschau von April bis Oktober 2009 rund 500 zusätzliche Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt entstehen“, sagt Sandner. Weitere etwa 100 Arbeitsplätze könnten darüber hinaus voraussichtlich auch noch auf dem zweiten Arbeitsmarkt geschaffen werden. „Der Bedarf an zusätzlichem Personal, etwa zur Betreuung von Kindern und Menschen mit Behinderungen oder zur Information von Besuchern im Gelände, ist groß“, so der Buga-Geschäftsführer.

Seit 2005 bereits gibt es einen Kooperationsvertrag zwischen der Buga GmbH, der Schweriner Arbeitsagentur und der Arge der Landeshauptstadt. „Wir wollen unseren Beitrag leisten, damit die Bundesgartenschau auch beschäftigungs- politisch zu einem Erfolg wird“, betont der Leiter der Schweriner Arbeitsagentur, Helmut Westkamp. Arbeitsagentur und Arge würden gemeinsam bei  der  Suche  und  Qualifikation von Fachkräften behilflich
sein. Für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zur Buga stehe ein siebenstelliger Betrag zur Verfügung, so Westkamp, der den Aufbau eines „Bewerberpools“ ankündigt. „Arbeitssuchende Erwerbsfähige, die sich für eine Tätigkeit während der Buga interessieren, können sich schon jetzt bei den zuständigen Vermittlern melden“, sagt Arge-Geschäftsführer Peter Gerth.

Buga-Chef Sandner erwartet aber durchaus nicht nur Arbeitsmarkteffekte auf dem Gelände der Bundesgartenschau: „Gastronomie und Handel in der Landeshauptstadt insgesamt werden von der Buga profitieren.“ Außerdem könne es Impulse für den künftigen Tourismus geben.

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