Kommentar : Bücherfest

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11. März 2015, 21:15 Uhr

Als vor 25 Jahren die erste Leipziger Buchmesse nach dem Mauerfall öffnete, war neben der Euphorie über die erste Messe der Meinungsfreiheit die Sorge  groß, dass die  300 Jahre alte Institution das  neue Jahrhundert nicht mehr erleben könnte. Als Ost-West-Treffpunkt  Leipzig  nicht mehr notwendig. Der Weg zum weltgrößten Buchtreff in Frankfurt/Main stand Verlagen, Lesern und Schriftstellern weit offen.

Es kam  anders,  auch dank der Verlage, Leser und Autoren. Aus der Buchmesse wurde ein Bücherfest in der  Sachsen-Metropole. „Leipzig liest“, die „Manga-Comic-Convention“ und die  „Antiquariatsmesse“ kamen hinzu. Mit dem neuen Messegelände 1996 erfand sich die Messe völlig neu  –  als Besucher-Event.  Während viele das Büchersterben herbeireden,  gibt es in  Deutschland   Platz für zwei  Buchmessen nebeneinander.  Großartig.

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