Drei Fragen an den Ortsvorsteher : Brückenbau längst noch nicht ad acta gelegt

Dagobert Dahse (l.) und Burkhart Geisler helfen gerne.
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Dagobert Dahse (l.) und Burkhart Geisler helfen gerne.

Er weiß aber Bescheid und ist auch im Dienst

Dagobert Dahse ist der Ortsvorsteher in Premslin/Glövzin, seit die eigenständige Gemeinde des Amtes Karstädt der Gemeinde Karstädt angeschlossen wurde. Im Ortsbeirat wird er unterstützt von Doris Rosenbaum und Sven Steinbeck. Der „Prignitzer“ sprach mit Dagobert Dahse:

Was zeichnet Premslin/Glövzin aus?

Dagobert Dahse: Unser Dorf präsentiert sich recht ansehnlich. Auch das Dorfleben ist recht rege, wofür unser Heimatverein Arche Noah steht. Es ist eine Reihe von Leuten da, die für das Dorf etwas machen. Nicht zu vergessen unsere Feuerwehr. Und wir verstehen zu Feiern und gut zu organisieren. Das zeigten ja das Brandenburger Dorffest und auch das Kreiserntefest.

Was sollte sich ein Besucher in Premslin/Glövzin unbedingt anschauen?

Wir sehen alles zusammen in einer Einheit. Touristische und naturgebundene Gegebenheiten haben wir nicht. Es empfiehlt sich einfach mal ein Spaziergang durchs Dorf, da gibt es noch viele Vierseiten-Höfe zu sehen. Wenn man an den Kohlhöfen vorbeigeht, da kann man dann auch fernab des Straßenlärms, die Vögel hören und in sich versinken. Ein Besuch im Antik-Center lohnt sich auch immer.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Ich wünsche mir vom Landkreis, dass dort mit mehr Sachverstand und Kompetenz entschieden wird. Und dann wäre da noch das Thema Brückenbau über die Bahnlinie, damit wir von Premslin nach Nebelin kommen. Da muss aber die Gemeinde etwas tun. Jetzt müssen wir große Umwege fahren. Wir haben damals nicht umsonst 1800 Unterschriften gesammelt. Ich gebe die Hoffnung nicht auf.

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