Splitter : Brenzer Kirche ist ihm ans Herz gewachsen

Hans-Jürgen Güldenpenning und Pastorin Silke Draeger im Gespräch.
Hans-Jürgen Güldenpenning und Pastorin Silke Draeger im Gespräch.

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23. November 2015, 11:14 Uhr

Es ist „seine“ Kirche: Muss das Dach des Gotteshauses repariert werden, gilt es, das Mauerwerk auszubessern oder manchmal auch nur eine Kleinigkeit wieder in Ordnung zu bringen – dann ist Hans-Jürgen Güldenpenning auf jeden Fall dabei. Die Brenzer Kirche ist ihm sozusagen ans Herz gewachsen, nicht nur als Mitglied der Kirchengemeinde. Der gelernte Klempner hatte schon vor einigen Dutzend Jahren mit dem Bauwerk mitten in Alt Brenz zu tun. „Sehen Sie das Zinkblech da oben zwischen dem Dach und dem Kirchenschiff“, sagt Güldenpenning und zeigt in die Höhe. „Es ist noch genau das Stück, dass ich im Jahre 1959 dort als Lehrling angebracht habe.“

Nun hat das Zinkblech, es soll verhindern, dass Regenwasser ins Innere eindringt, ausgedient und wird im Zuge von Sanierungsarbeiten ausgewechselt. Natürlich von Hans-Jürgen Güldenpenning, der Wert auf die Feststellung legt, er sei nicht allein mit den Arbeiten. „Da gibt’s viele weitere Leute aus unserem Dorf, die, wie ich, bei den Arbeiten ehrenamtlich mitmachen“, sagt er.

Pastorin Silke Draeger meint anerkennend: „Herr Güldenpenning ist unsere gute Seele, nicht nur mit Blick auf die Brenzer Kirche, sondern auch die Kirchen in Blievenstorf und Stolpe.“ Übrigens wurde die heutige Brenzer Kirche am 26. Juni 1881 eingeweiht. Das vorherige Bauwerk hatte zwar den großen Dorfbrand von 1800 überstanden, war aber im Laufe der Zeit zu klein geworden und wies Beschädigungen am Mauerwerk auf.

VS: „Kaffeeklatsch“

Zum traditionellen „Kaffeeklatsch“ lädt die Ortsgruppe der Volkssolidarität am Montag, dem 16. November, um 14.30 Uhr in die Alte Schule ein. Dazu sind alle Brenzer herzlich eingeladen. Dieses Mal geht es in lockerer Gesprächsrunde um das Thema vielerorts steigender Preise. Trifft an diesem Nachmittag aber nicht zu: Kaffee und Kuchen gibt’s gratis.

Hier wird viel gebaut

In der Gemeinde werden nicht nur Eigenheime gebaut (für fünf neue Häuser in Alt Brenz liegen schon die Genehmigungen vor). Derzeit bekommt Neu Brenz eine moderne LED-Gehwegbeleuchtung entlang der B 191.

Zwar außerhalb, aber nicht weniger wichtig: Endlich wird zwischen Alt Brenz und Spornitz der Radweg gebaut. Darauf haben die Brenzer schon lange gewartet. Denn eine Radfahrt auf der Bundesstraße war bisher eine zum Teil gefährliche Angelegenheit.

Storchennest an der Alten Schule.
gemeinde
Storchennest an der Alten Schule.
 

Warten auf Adebar

Liegt’s vielleicht an den Störchen, dass Brenz ein so junges Dorf ist? Immerhin gab es im Vorjahr in der Gemeinde vier Babys und vier Hochzeiten. Wie Bürgermeister Henry Topp weiß, ist der Storch nach der Sanierung der Alten Schule in den Jahren 2011/12 wieder Stammgast im dortigen Horst. Sehr zur Freude auch der Mädchen und Jungen in der gegenüberliegenden Kita, die im Frühjahr stets Adebars Ankunft entgegenfiebern.

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