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Drei Fragen an den Bürgermeister : „Bloß keine Fusion“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Zapeler wollen eigenständig bleiben

Ein Pläuschchen mit dem Nachbarn, ein Würstchen auf dem Dorffest, ein Spaziergang durch Zapel. Bürgermeister Hans-Werner Wandschneider mag Zapel und die Menschen, die dort leben. Was er nicht mag: Dass seine Gemeinde vielleicht einmal ihre Selbstständigkeit verlieren könnte. Dass Fusionen nichts bringen, das habe die Kreisgebietsreform gezeigt. Von denen hat er als Bürgermeister schon zwei mitgemacht. Denn Wandschneider ist seit 1994 im Amt.

Was zeichnet Ihre Gemeinde aus?

Hier in Zapel sind wir uns einig: Wir wollen keine Fusion. Wir sind eine junge Gemeinde, haben für Jung und Alt ein intaktes Vereinsleben und wir lieben unsere Dorffeste. Wir haben keine Kita, Schule, Kneipe oder Läden. Aber Crivitz liegt um die Ecke und lässt so einige Strukturprobleme vergessen. Am Radweg nach Crivitz arbeiten wir. Und eine Ärztin haben wir auch.


Was sollte sich ein Besucher anschauen?

Es gibt zwar keinen Eiffelturm bei uns, aber wunderschöne Flecken in der Landschaft. Wir haben den Karl-Friedrich-Röhl-Platz mit dem Brunnen, die historische Eiche, die Kirche und den Pfarrhof, die Teiche in Hof Zapel, den alten Forsthof und – egal, aus welcher Richtung man kommt – einen idyllischen Blick auf das Dorf.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Der Landkreis Ludwigslust-Parchim soll endlich für die Kommunen arbeiten und nicht nur seine Umlage erhöhen. So, wie er jetzt agiert, kann ich auf ihn verzichten. Die Kreisgebietsreform hat nichts verbessert.

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