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Splitter : Blievenstorfer Käse in der ganzen Welt bekannt

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

svz.de von
erstellt am 08.Dez.2015 | 13:52 Uhr

Seit 1947 wird in Blievenstorf Käse produziert. Aus dem damaligen „Käho“ ( Käsewerk Hoffmann) ging das heutige „Nordgut“ Käsewerk Hoffmann GmbH & Co. KG hervor. Gründer Werner Hoffmann stammte aus Preußen, kam 1947 durch Blievenstorf und entdeckte hier eine stillgelegte Molkerei, die es ihm dann angetan hatte. Mit damals fünf Beschäftigten startete er im Dorf eine Käseproduktion. Heute ist das Werk größter Arbeitgeber in der Gemeinde, hat 25 Mitarbeiter. Und: Nachdem der Betrieb Anfang der 1970-er Jahre VEB wurde, ist er heute längst wieder in der Familie: Inhaber Michael Hoffmann führt das Erbe seines Großvaters und Firmengründers fort. Die Käse- und Schmelzkäsezubereitungen aller Geschmacksrichtungen aus Blievenstorf sind inzwischen in der ganzen Welt bekannt. „Wir liefern bis in die USA, nach Namibia, Holland, Belgien oder Israel“, sagt Michael Hoffmann. Mit neuen innovativen Produkten soll nun auch der skandinavische Markt erobert werden. Natürlich wird auch in Technik investiert. Erst unlängst ging ein moderner Kochkessel (250  000 Euro) in Betrieb.

Wie begehrt Käse aus Blievenstorf ist, zeigen auch Mails, die Hoffmann regelmäßig erreichen. So fragte dieser Tage eine Kundin aus Niedersachsen an, wo sie denn im Raum Hannover „Käseecken“ und „Blöckchen“ aus Blievenstorf kaufen könne. Ein Kunde aus Dresden wollte wissen, ob man in Blievenstorf vielleicht eine Variante mit grünem Pfeffer plane.

Das Unternehmen besitzt das IFS-Zertifikat ( International Food Standard), einen von der GFSI (Global Food Safety Initiative) anerkannten Standard für die Auditierung von Lebensmittelherstellern.

Rettung aus dem Baum

Zum Tannenbaumbrennen lädt die Freiwillige Feuerwehr Blievenstorf (48 Mitglieder) am 9. Januar 2016 ab ca.17.30 Uhr ein. Wehrführer Andreas Holm: „Das hat bei uns Tradition. Auch dieses Mal gibt es auf dem Gelände unserer Wehr dazu wieder Bratwurst, Glühwein und Tee.

Übrigens hatte der Wehrführer am vergangenen Donnerstag in Absprache mit der Einsatzleitstelle einen Übungsalarm für seine Feuerwehr auslösen lassen. Als Übungslage wurde ein brennendes Fahrzeug im Brenzer Gewerbegebiet An der Bahn angenommen, in dem zwei Personen eingeklemmt waren. Andreas Holm konnte seine Wehr loben: „Der Alarm hat den hohen Ausbildungsstand bestätigt.“ Von der Alarmauslösung bis zum Eintreffen am „Unfallort“ vergingen nur neun Minuten. Damit blieben die Kameraden sechs Minuten unter der vorgesehenen Zeit.

Den ungewöhnlichsten Einsatz dieses Jahres indes hatte die Blievenstorfer Wehr im September, als sie eine Fallschirmspringerin nach missglückter Landung aus einem Baum rettete.

 

Alles klar zum Löschen. Foto: Andreas Münchow
Alles klar zum Löschen. Foto: Andreas Münchow

Löschangriff geübt

Jeden Freitagnachmittag trifft sich die Blievenstorfer Jugendfeuerwehr (14 Mitglieder) zur Ausbildung. Am vergangenen Freitag ging es im Löschfahrzeug LF 16/12 (Fassungsvermögen 1600 l Wasser) zur Eiche mitten im Dorf. Unter Anleitung der stellvertretenden Jugendwartin, Kerstin Seifert, und von Maschinist Jens Merten schlossen die Mädchen und Jungen Schläuche an Fahrzeug bzw. Unterflurhydrant an. Bis es dann hieß: „Wasser marsch!“ Kerstin Seifert, die an diesem Tag Jugendwartin Pia Hinrichs vertrat, sagte: „Wir können zufrieden sein. Es hat toll geklappt.“

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