Drei Fragen an den Bürgermeister : Blatt hat sich gewendet

Peter Hildebrandt

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Peter Hildebrandt: Gemeinde raufte sich zusammen

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24. November 2015, 10:16 Uhr

Seit neun Jahren steht Peter Hildebrandt (55), einst in schwieriger Situation eingesprungen, der Gemeinde Kuchelmiß vor. Als größte Vorteile sieht der Unternehmer (Serrahner Haustechnik) die Naturschönheit des Nebeldurchbruchtals, die direkte Autobahnanbindung und die örtliche Versorgungsmöglichkeit.

Was zeichnet Ihre Gemeinde aus – was macht sie lebenswert?

Hildebrandt: Die Bürger haben einen relativ großen Zusammenhalt. Wer Hilfe braucht, findet den nötigen Kontakt. Nachdem es vor Jahren Querelen zwischen einigen Gruppen gab, hat sich das Blatt gewendet. Wenn man dann über 90 Prozent der Wählerstimmen bekommt, wird unser Weg nicht der schlechteste sein. Dazu tragen viele bei: Feuerwehr, Kita… – nur als Beispiele. Wenn der Bürgermeister ruft, kommen die Leute.

Was sind aktuelle Pläne in der Gemeinde?

Wir haben nicht so sehr große. Wir müssen mit unseren Geldern haushalten, um nicht in Kassenkredite abzurutschen. Wir wollen eine eigenständige Gemeinde bleiben und sind deshalb augenblicklich etwas vorsichtig, was Investitionen angeht. Wichtig ist es, unsere touristischen Attraktionen aufrecht zu erhalten. 2017, denke ich, könnten wir wieder schwarze Zahlen schreiben.

Wo sehen Sie Ihre Gemeinde in zehn Jahren?

Ich hoffe und glaube fest daran, dass Kuchelmiß dann immer noch selbstständige Gemeinde ist, dass das neue Finanzausgleichsgesetz so gestaltet wird, dass ein eigenständiges Leben der Kommunen möglich ist. Zwangsverheiratungen können doch keine Lösung sein.

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