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Drei Fragen an den Bürgermeister : Bettelei muss aufhören

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Manfred Kebschull will endlich eine bessere Kassenlage

Manfred Kebschull, der in diesem Jahr 65 wird und eigentlich Baufachmann ist, gilt als energischer Bürgermeister, der, wenn er will, auch sehr lästig im Sinne der Sache sein kann und seine Ziele energisch durchsetzt.

Herr Kebschull, was zeichnet die Gemeinde aus?

Ich denke, bei uns wird der ländliche Zusammenhalt noch in ganz besonderen Formen gelebt. Wir haben sehr viele Vereine, die auch wirklich etwas auf die Beine stellen. Wir haben mehr aktive Mitbürger als anderswo, bei uns gruppiert sich viel um die Schule und um die Kirche. Wir sind zwar abgeschieden und liegen dennoch gut. Und durch unsere zahlreichen Aktionen ist Gammelin längst so etwas wie eine Marke.

Was will die Gemeinde tun, um zukünftig bestehen zu können?

Wir müssen uns um neue Einnahmequellen kümmern, die verlässlich sprudeln. Die erneuerbaren Energien können da ein Bereich sein. Und wir brauchen als kleine Gemeinde endlich eine grundsätzlich bessere und verlässlichere Finanzausstattung. Diese jährliche Bettelei ums Geld muss endlich mal aufhören. Wir als Gemeinde haben bewiesen, dass wir mit Geld vernünftiger umgehen können als andere.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Dass er uns möglichst in Ruhe lässt und sich endlich um die Sanierung der Kreisstraße 27 kümmert, die eine der grausamsten Straßen im ganzen Landkreis ist.

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