Drei Fragen an die Ortsvorsteherin : Berge, eine Kirche und eine Denkmal-Straße

sonja franke ortsvorsteher rosenhagen
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Für Sonja Franke ist es bereits die zweite Wahlperiode, da sie in Rosenhagen als Ortsvorsteherin agiert.

Was macht das kleine Dorf so liebenswert?

114 Einwohner zählt Rosenhagen. „Wir sind ein altes Dorf“, so die Ortsvorsteherin und verweist auf das Gründungsdatum von 1312. Schon frühzeitig gab es ein gutähnliches Anwesen hier, später dann den Gutshof, der der Mittelpunkt des Dorfes war.

Für die Rosenhagener spreche vor allem ihre Bodenständigkeit. „Wir fühlen uns hier zuhause, haben alle Arbeit.“ Elf Kinder hat das Dorf, das ist nicht viel, wie Sonja Franke einräumt. Doch inzwischen sind die ersten, die es als junger Mensch in die Welt hinaus zog, wieder ins Dorf zurückgekommen. „Großeltern sind eben auch von Vorteil“, fügt Sonja Franke schmunzelnd an.

In Rosenhagen lebe man die Gemeinschaft, „da weiß jeder, wie es dem Nachbarn so geht. Und hilft eben auch, wenn Hilfe von Nöten“.

Der Höhepunkt neben den ein bis zwei Kulturveranstaltungen im Jahr, ist das Dorffest. „Die Hälfte der Bewohner bringt sich da voll mit ein.“

Was sollte sich ein Besucher unbedingt anschauen?

Wo andere Urlaub machen, das haben wir vor der Haustür – Natur pur und sogar mit dem Schwarzen (75,6 m) und dem Weißen Berg ( (80,7 m) ein Angebot für die Wanderer. Übrigens, weißer, feiner Sand gab dem Weißen Berg seinen Namen. Ostern zum Eiertrudeln kommen sogar die Städter hierher. Und dann sind da auch noch unsere kleine Kirche und unsere Dorfstraße. Letztere scheint vom Pflaster her offensichtlich unter Denkmalschutz zu stehen. Denn seit Jahren kämpfen wir um eine neue.

Was wünschen Sie sich von der Stadt, was vom Landkreis?

Mehr Unterstützung bei unserem Unterfang, beim Landesbetrieb für Straßenwesen Gehör zu finden. Derzeit sieht man uns hier offensichtlich nur als lästiges Anhängsel. Und, dass Rosenhagen nicht auch bei der neuen Ausschreibung für den Breitbandausbau wieder hinten runter fällt. Bei der ersten wurden wir herausgenommen – ohne Begründung.

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