zur Navigation springen
Neue Artikel

24. November 2017 | 12:26 Uhr

Vor der Küste : Bereit für die Eiszeit

vom

Die Wasserstraßen vor der Küste MVs werden auf den Winter vorbereitet.

svz.de von
erstellt am 02.Nov.2017 | 20:45 Uhr

Stralsund Die Wasserstraßen vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns werden winterfest gemacht. Vor wenigen Tagen hat das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Stralsund damit begonnen, die ersten Toppzeichen von den Tonnen in den Boddengewässern am Darß zu nehmen, um mögliche Beschädigungen durch Sturm und Eis zu verhindern. Bis Mitte Dezember sollen so die meisten der 351 Tonnen mit Toppzeichen im Bereich der polnischen Grenze bis zur Mecklenburger Bucht winterfest gemacht sein. „Wir fahren im Winter ein Zweistufen-Programm“, sagte Amtssprecher Dirk Berger. Die laufenden Arbeiten würden prophylaktisch durchgeführt.

Die Flotte des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes in Stralsund ist zuständig für 805 Kilometer Bundeswasserstraßen mit rund 1200 Tonnen. Zum Wochenende sei die Flotte des WSA wieder komplett, wenn der Tonnenleger „Görmitz“ und das eisbrechende Multifunktionsschiff „Arkona“ von turnusmäßigen Werfeinsätzen zurückkommen. Bislang sind der Tonnenleger „Ranzow“ und das Kontrollschiff „Stralsund“ im Einsatz.

Im vergangenen Jahr sei der Winter mit schwacher Eisbildung vergleichsweise milde verlaufen, sagte Berger. Dennoch rüsten sich die Fachleute für den Ernstfall. Je nach Wetterentwicklung werde die Stufe zwei des Winterprogramms gestartet. Droht im Winter ein massiver Frosteinbruch, erhalten u.a. die 36 Leuchttonnen einen speziellen Eiskopf – eine robustere Leuchteinrichtung, die auch frostigen Temperaturen trotzt.

Vor einigen Jahren hatte das Amt testweise erste Kunststofftonnen ausgebracht. Das WSA will ab 2018 sukzessive alle 850 unbeleuchteten Tonnen aus Stahl durch Seezeichen aus Kunststoff ersetzen. Damit erhofft sich das WSA künftig einen geringeren Wartungsaufwand.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen