Beräumung von Kampfmitteln

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22. Februar 2009, 06:13 Uhr

Im Jahr 2006 vereinbarten Innen- und Agrarministerium die systematische Kampfmittelberäumung in märkischen Wäldern. Mehr als 23 500 Hektar Waldfläche wurden dem Land zufolge schon abgesucht, 90 Tonnen Kampfmittel unschädlich gemacht. Rund 13 Millionen Euro konnten durch das dabei geerntete Holz

gewonnen werden. Im Gegensatz dazu steht ein Aufwand von vier Millionen Euro.

18 Suchtrupps sind im

Einsatz, bestehend aus jeweils vier Mitarbeitern von privaten Räumfirmen mit Sondierungsmaschinen und vier Forstarbeitern, die zu Räumstellenhilfskräften qualifiziert wurden. Für die gefährlichen Aufgaben, wie Entschärfung, Räumung oder Sprengung wird der bei der Polizei angesiedelte Kampfmittel-Beseitigungsdienst gerufen. Landesweit arbeiten dort 45 Mitarbeiter im technischen Bereich, 14 weitere werten Luftaufnahmen aus, beraten Bürger, planen Einsätze.

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