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Splitter : Bekannt zwischen Binnenland und Waterkant

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

svz.de von
erstellt am 08.Dez.2015 | 11:22 Uhr

Die Dabeler Müllerburschen sind eine Institution. „Sing un Danz in Mecklenborger Land“ – so lautet das Credo des Trios – Dieter Krüger (Akkordeon), Heinz-Georg Selke (Gitarre) und Wolfgang Cords (Schlagzeug). Das Gründungsdatum kann keiner vergessen; es war der 7. 7. 77! Seinerzeit als Tanzkapelle entstanden, um in der Dabeler Galerie-Holländer-Windmühle zum „Tanz auf dem Sackboden“ aufzuspielen. „Damals gab es in der Region 18 Kapellen, heute nur noch eine – wir!“, so Krüger.

Die Müllerburschen gehörten 1983 zu den Mitbegründern der plattdeutschen Rundfunksendung „Plappermoehl“, deren Auftaktsendungen stets in der Dabeler Mühle stattfanden. Und auch heute ist das Trio nicht nur wegen des „Mecklenburglieds“ beliebt zwischen Binnenland und Waterkant.

Galerie und Atelier

Für Kunstinteressierte hält Dabel gleich zwei Fixpunkte parat. „Unsere Heimat ist unser Gut und Reichtum“, sagt der Galerist Bernd Jähnert. Gegenwärtig ist in dessen „Mecklenburger Kunstgalerie“ am Mattenstieg die Ehrenausstellung zum 87. Geburtstag von Harry Horn zu sehen. Und in der Dabeler Lindenstraße hat der Maler und Bildhauer Eckhardt Erbguth sein Atelier.

Olympiasieger-Wiege

Glanz ist bekanntlich in der kleinsten Hütte – oder in dem Fall im winzigsten Flecken. Im Turloffer Forsthof stand vor fast 110 Jahren die Wiege des späteren Olympiasiegers Ludwig Stubbendorff! Geboren am 2. März 1906, machte Stubbendorff später in Schwerin sein Abitur. Bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin gewann er zweimal Gold in der Military.

 

Aufsteller für die Meister. Foto: erge
Aufsteller für die Meister. Foto: erge

Stolz auf Jugendwehr

Die Dabeler Jugendfeuerwehr unter der langjährigen Leitung von Frank Werner trägt seit Jahren den Ruf des Ortes in die weite Welt. Juli 2013 startete man zum Beispiel im französischen Mühlhausen bei der 15. Internationalen Feuerwehr-Olympiade des CTIF (Internationale Vereinigung des Feuerwehr- und Rettungsdienstes).

2014 gelang dann der größte nationale Erfolg: Erstmals wurden die Dabeler deutscher Meister. Und das wird jetzt vor dem Feuerwehr-Gerätehaus für jedermann sichtbar dokumentiert.

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