Splitter : Beim Landmann trifft sich das Dorf

Norman Mohr liebt seinen Job als Landmann sehr.
Norman Mohr liebt seinen Job als Landmann sehr.

svz.de von
23. November 2015, 11:28 Uhr

Ein Laden, in dem es fast alles gibt, gehört in Dörfern inzwischen zur Ausnahme. Umso mehr haben sich die Siggelkower gefreut, als vor vier Jahren der damals 33-Jährige Norman Mohrs zurück in sein Heimatdorf kam, um hier das Geschäft für Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs zu übernehmen, dass Albert und Ilse Müller 1952 als HO-Laden aus der Taufe gehoben haben. 1986 hat Mohrs Mutter das Geschäft bis zur Jahrtausendwende fortgeführt.

Inzwischen ist der Landmann in Siggelkow eine Institution. Der junge Mann trifft im wahrsten Sinne des Wortes den Geschmack seiner Kunden. Und das Geschäft läuft zur Freude des Geschäftsinhabers gut. Einige kommen täglich, um sich mit frischen Lebensmitteln zu versorgen und vor allem im Dorf-Treffpunkt Neues zu erfahren. Norman Mohr mischt sich auch in die Gemeindepolitik ein und arbeitet in der Arbeitsgruppe Wirtschaft aktiv mit, um die Weichen für die Zukunft in der Gemeinde zu stellen.

Siggelkower Kirche bleibt Wahrzeichen

Die Freude ist der Skepsis längst gewichen. Noch vor fünf Jahren waren sich selbst Experten nicht sicher, ob das rund 300 Jahre alte Gotteshaus mitten in Siggelkow überhaupt noch zu retten sei. Doch seit Beginn der Sanierung der Kirche im Jahr 2013 kann jedermann mit verfolgen, wie aus dem Sorgenkind wieder eine besonders eindrucksvolle Fachwerkkirche wird. Dabei ist die Sanierung des Turmes ein lang ersehntes Etappenziel. In insgesamt vier Abschnitten werden die notwendigen Arbeiten erledigt. Für Aufsehen hat gleich zu Beginn der Sanierung das Anheben der Kirchenmauern gesorgt. Dadurch konnten die Mauerwerksfache in ihrer ursprünglichen Form erhalten werden. Schon jetzt ist die Kirche als Wahrzeichen des Dorfes das meist fotografierte Gebäude. Im kommenden Jahr will man dem Ziel der kompletten Kirchensanierung sehr nahe kommen. Dann wird der Innenraum vollendet. Die Neugestaltung des Altars soll das Vorhaben in der Zukunft krönen.

Auch eine holländische Fahne weht am Blanksee.
Pätzold
Auch eine holländische Fahne weht am Blanksee.
 

Ein Paradies für Camper am Blanksee

Der Großstadthektik entfliehen und erholsame Ferien in der Natur verbringen, dieser Urlaubstraum geht für Jung und Alt auf dem Campingplatz am Blanksee in Klein Pankow in Erfüllung. Vor zehn Jahren hatten Erni und Arjan Schippers, die aus Holland stammen, den Platz auf einer eigenen Urlaubsreise entdeckt und sich in die Gegend sofort verliebt. Da viele reiselustige Holländer gerne kommen, wird auch die holländische Flagge aufgezogen.

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